07.02.2013 - Hannover 96

Offener Brief an Martin Kind


Eine Gruppe von Fans des Bundesligisten Hannover 96 hat sich mit einem offenen Brief an den Vereinspräsidenten Martin Kind gewandt. Im Brief äußern die Fans ihr Unverständnis für die medialen Äußerungen ihres Präsidenten. Bislang hat der Brief über 750 Unterstützer gefunden.

Faszination Fankurve dokumentiert den offenen Brief der 96-Fans an Martin Kind, Präsident Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V.

Sehr geehrter Herr Kind,

wir schreiben Ihnen, da wir angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um unseren Verein sehr besorgt sind! Wir sind Schüler und Studenten, Angestellte, Arbeiter, Beamte, Akademiker und Arbeitssuchende. Wir sind Männer und Frauen. Uns alle verbindet in erster Linie die Leidenschaft für Hannover 96 und den Fußballsport. Viele von uns besitzen seit vielen Jahren Dauerkarten auf der Nord- oder Westtribüne. Andere können aus den unterschiedlichsten Gründen nur gelegentlich das Stadion besuchen. Einige von uns reisen der Mannschaft überall hinterher. Gerade jetzt, in den schönen Zeiten des Europapokals, kommen da immense Jahreskilometerleistungen zusammen, von den Kosten ganz zu schweigen. Viele geben für ihre Leidenschaft Hannover 96 mehr Geld aus, als sie haben. Gesamtjahresreisekosten von mehreren tausend Euro sind wohl eher die Regel als die Ausnahme bei vielen von uns. Für Geringverdiener, Schüler, Studenten und Familien ist dies nur schwer zu finanzieren. Und doch schaffen wir es irgendwie und wir beschweren uns nicht, denn wir tun es für unsere Liebe und unsere Leidenschaft.
Derzeit hinterfragen viele allerdings ihr persönliches Engagement rund um Hannover 96, da sie von den von Ihnen ergriffenen Maßnahmen gegen 96-Fans teilweise persönlich betroffen sind, aber auch, weil wir diese Maßnahmen grundsätzlich vollumfänglich ablehnen, da sie mit unserem Rechtsverständnis unvereinbar sind und das Stadionerlebnis, wie wir es lieben und schätzen gelernt haben, in seiner Existenz gefährden.

Unser Rechtsverständnis:

Kollektivstrafen oder Sippenhaft sind im deutschen Rechtssystem nicht vorgesehen. Fußballfans sehen sich aber durch Verbände und Vereine immer wieder Bestrebungen ausgesetzt, derartiges Vorgehen außerhalb der gültigen Rechtsnormen zu etablieren. Die Diskussionen rund um das Konzeptpapier “Sicheres Stadionerlebnis” haben gezeigt, dass es seitens der Verbände und einiger Vereine Ansätze gibt, eine Parallelgerichtsbarkeit zur geltenden Strafgerichtsbarkeit des Bundes und der Länder aufzubauen, die auch in hoheitliche Bereiche vordringt und ihr eigentlich angestammtes Gebiet, nämlich die Sportgerichtsbarkeit, unrechtmäßig verlässt. Auch aus der Politik kamen Forderungen, die weder mit einem demokratischen Rechtsstaat wie unserem, noch mit der Realität in deutschen Stadien vereinbar sind. So forderte der scheidende niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann Richter und Staatsanwälte im Stadion, „damit es so schnell wie möglich zu Verurteilungen und Stadionverboten kommt.“ (Quelle: Echo-Online.de, 05.12.12). Hierzu erübrigt sich jeder weitere Kommentar! Leider sind es aber nun Sie, Herr Kind, der sich an einer Kollektivstrafe versucht, obwohl sogar das schlussendlich verabschiedete und von Ihnen unterschriebene Papier zum „Sicheren Stadionerlebnis“ sich ausdrücklich gegen Kollektivstrafen und für täterorientierte Ansätze ausspricht. Die von Ihnen ergriffene Maßnahme ist weder angemessen noch effektiv und hat dazu geführt, dass viele Besucher auch aus anderen Stadionteilen das nächste Europa-League-Heimspiel nicht besuchen werden. Viele haben dies bereits in verschiedenen Foren angekündigt und auch in persönlichen Schreiben dem Verein mitgeteilt.
Auch die häufig praktizierte Weitergabe von persönlichen Daten, sei es von der Polizei an Vereine oder andersherum, ist mit geltendem Recht unvereinbar, wird jedoch regelmäßig betrieben. Datenschützer und Fananwälte weisen seit Jahren wiederholt auf diese Missstände hin. Darüber hinaus wurden innerhalb des letzten Jahres mehrfach Spruchbänder und Flyer von Ihnen bzw. Ihren Mitarbeitern verboten, die sich kritisch mit den Aktivitäten des “Vereins” auseinandersetzten. Strafrechtliche Relevanz besaßen diese nicht, sondern sie waren Ausdruck einer kritischen Gegenöffentlichkeit, die man durch Verbote im Stadion mundtot zu machen versucht. Eine starke und pluralistische Gesellschaft lebt von Kritik und Kritikfähigkeit, Konflikt und Kompromiss. Dies gilt unserer Meinung nach auch für den Verein und diese Überzeugung endet nicht am Stadiontor.

Unser Stadionerlebnis:

Die einzelnen Unterzeichner dieses Briefs erleben ein Fußballspiel auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Die einen verfolgen das Spiel im Sitzen von einer der Tribünen, während andere
wiederum im Fanblock stehen, singen und Fahnen schwenken, um die Mannschaft zu unterstützen. Jede Art des Stadionbesuchs hat ihre Daseinsberechtigung und diese Vielfalt ist das, was Stadionbesuche in Deutschland einzigartig macht. Der Stadionbesuch wird dadurch zum Kulturgut, das es zu schützen und zu bewahren gilt – mit seiner Vielfalt und seinen unterschiedlichen Charakteren. Für uns sind Fußball und Hannover 96 kein Premiumprodukt, kein Investment, keine Marke. Für uns ist es mehr! Für die einen die schönste Nebensache der Welt. Für die anderen gar das Leben. Die von Medien und Politik häufig propagierte Gewaltproblematik in deutschen Stadien gibt es nicht. Der Besuch eines Fußballspiels ist heute so sicher wie nie zuvor. Es kommt zwar gelegentlich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, allerdings geschieht dies meist auf der An- und Abreise und höchst selten im Stadion. Dies zu verharmlosen ist ausdrücklich nicht unser Anliegen, doch muss auch festgehalten werden, dass es derartige Vorfälle gibt, seit es den Fußball als Volkssport gibt und diese sich bei den vielen Millionen Besuchern, die die Spiele der Bundesligen jährlich besuchen, leider niemals auf null werden reduzieren lassen. Die Daten der „Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze“ (ZIS), die angeblich eine Eskalation der Gewalt belegen sollen, sind zudem von Experten mehrfach als manipulativ und nicht aussagekräftig entkräftet worden. Es besteht also kein Grund für Aktionismus, sondern eine realitätsnahe und unvoreingenomme Betrachtung der Faktenlage ist angezeigt.

Die aktuellen Geschehnisse:

Vergangenen Freitag (01.02.13) stand das Bundesliga-Auswärtsspiel in Bremen an. Ein Ziel, das immer von besonders vielen 96-Fans angefahren wird. Doch im Auswärtsblock war dieses Mal ungewöhnlich viel Platz, ist er doch sonst bei unseren Besuchen regelmäßig überfüllt. Einige hundert Fans hatten das Reiseziel nicht erreicht. Sie waren in Achim aus dem Regionalexpress gestiegen, um mit einer anderen Bahn des Regelverkehrs die Reise nach Bremen fortzusetzen. Am nächsten Tag war in der Presse von Randale in den Zügen und am Bahnhof Achim zu lesen. Die Fans, die dort ausgestiegen waren, wurden anschließend zurück nach Hannover gefahren. Am Hauptbahnhof wurden von allen die Personalien aufgenommen, sowie Fotos angefertigt. Eine Maßnahme, die sich, laut offiziellem Polizeibericht, bis weit nach Mitternacht erstreckte. In einem Interview mit dem NDR am 02.02.13 lobten Sie, Herr Kind, das konsequente Vorgehen der Polizei und kündigten an zu erwägen, einer bestimmten Fangruppierung in Zukunft keine Karten mehr verkaufen. Uns liegen diverse Augenzeugenberichte von Betroffenen aus Achim vor, teilweise von Familienvätern mit Dauerkarte auf der Westtribüne - nur damit Sie das einordnen können. Folgendes trug sich demnach zu: Der Regionalexpress Richtung Bremen war, wie zu erwarten, mehr als überfüllt. Das Platzangebot war grenzwertig. Die sanitären Verhältnisse waren schlecht und die Frischluftzufuhr ungenügend. Am Bahnhof Achim stieg eine größere Gruppe aus, um diesen Zuständen und sicherlich auch den wartenden und unserer Meinung nach Viehtransporten gleichenden Shuttle-Bussen am Bremer Hauptbahnhof zu entgehen. Man sollte meinen, dass dies in unserem Land, in dem bekanntlich Reise- und Bewegungsfreiheit herrschen, auch für Fußballfans ohne weiteres möglich sein sollte. Das Gegenteil scheint der Fall. In Windeseile wurden Polizeikräfte zusammengezogen. Es kam zu vereinzelten Rangeleien. Dabei wurde von der von Ihnen genannten Fangruppierung beschwichtigend auf die Fans auf dem Bahnsteig eingewirkt und durch Megaphon-Durchsagen dazu aufgefordert, Ruhe zu bewahren und das Werfen von Böllern unbedingt zu unterlassen, um in Kürze die Reise fortsetzen zu können. Die Reise ging aber nicht weiter. Stattdessen wurden sämtliche anwesenden Fans von der Polizei eingekesselt und zwei Stunden lang im Regen auf dem Bahnsteig festgehalten. Ohne sanitäre Einrichtungen. Dass einige infolgedessen ihre Notdurft auf dem Bahnsteig verrichten mussten, ja dazu sogar von den eingesetzten Beamten angewiesen wurden, ist zwangsläufig. Dass dies dann als ein Paradebeispiel für die verrohten Sitten unter Fußballfans Einzug in den Polizeibericht hält, ist entlarvend! Nach zwei Stunden in Regen und Kälte im Polizeikessel fuhr ein Zug ein, der die Fans zurück nach Hannover bringen sollte. Da dies nicht das eigentliche Reiseziel war, ist es verständlich, dass der Zug von einigen nur widerwillig betreten wurde. Die Polizei verstand es aber, nachdrücklich deutlich zu machen, dass eine Fahrt mit diesem Zug alternativlos sei. Zurück in Hannover kam es zu den oben beschriebenen Personalien- und Fotoaufnahmen von allen Insassen des Zuges. Welche Konsequenzen dies für die unterschiedlichen Personen haben kann, dürfte bekannt sein. Willkürliche Einleitung von Strafverfahren, verbunden mit rechtswidrigen Stadionverboten und Einträgen in die rechtlich mehr als fragwürdige Datei “Gewalttäter Sport” drohen. Außerdem droht die Bundespolizei Bremen mit Strafanzeigen “wegen des Verdachtes gemeinschaftlich begangenen Landfriedensbruchs, Missbrauchs von Nothilfemitteln, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung”, sowie “zivilrechtlichen Forderungen” aufgrund von Störungen des Bahnverkehrs (Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Bremen, 02.02.13) Und das alles, weil man eine reguläre Umsteigemöglichkeit wählen wollte? Im Endeffekt durften sich die Betroffenen über einen Zeitraum von bis zu acht Stunden weder frei bewegen noch sich verpflegen. Die Stimmung im Gästeblock in Bremen indes war schlecht. Koordinierte Anfeuerungsrufe gab es nicht. Dafür aber jede Menge stumpfes Gepöbel. Selten hat man so viele rassistische, antisemitische und sexistische Verunglimpfungen in einem Fanblock der Roten hören müssen. Außerdem wurden zwei Böller und ein Bengalo gezündet. Wer war dafür verantwortlich? Die von Ihnen immer wieder gescholtene Personengruppe kann es nicht gewesen sein, denn sie war nach den Vorkommnissen in Achim nicht anwesend.

Die Zukunft:

Es ist mittlerweile so weit gekommen, dass man von zahlreichen Vereinsmitgliedern hört, dass sie erwägen ihre Mitgliedschaft zu kündigen oder dies bereits getan haben. Einige haben dies in Verbindung mit persönlichen Nachrichten an Sie getan. Erkundigen Sie sich dahingehend bei Ihren entsprechenden Angestellten. Keiner von uns schätzt Ihre Leistungen rund um Hannover 96 gering. In sportlich wie wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben Sie sich persönlich um den Verein verdient gemacht und ihn in ein sicheres und zukunftsfähiges Fahrwasser gelenkt. Sie sollten aber nicht vergessen, dass auch wir immer dabei waren. Teilweise schon vor Ihnen. Trotz Abstiegs bis in die Regionalliga waren wir immer an der Seite des Vereins. Nach dem Tod von Robert Enke sind wir in der 96-Familie alle näher zusammengewachsen. In einer großen Kraftanstrengung konnte die Mannschaft auch mit unserer Unterstützung in Bochum am letzten Spieltag den Klassenerhalt sichern und in der Folgesaison sich sensationell erstmalig seit 20 Jahren für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren. Verschiedenste Ereignisse führten dazu, dass die Harmonie und Einigkeit dieser Zeit im vergangenen Jahr verloren ging. Anfangs war da die Diskussion um die Haarmann-Fahne, die seit Jahren in der Fankurve geschwenkt wurde und nun auf einmal von Ihnen zum Politikum gemacht wurde. Entscheidend waren aber wohl die Ereignisse rund um die Einführung des Konzeptpapiers „Sicheres Stadionerlebnis“. Sowohl die Verbände als auch die überwiegende Zahl der Vereine ließen hier die Meinungen, Befürchtungen und Ängste von uns Fans völlig außer Acht und wollten über unsere Köpfe hinweg über ein völlig realitätsfremdes und grundrechtsverletzendes Papier abstimmen. Zum Glück konnte dies in letzter Minute durch einen bundesweiten Fanprotest verhindert und der Inhalt des Papiers deutlich abgemildert werden. Der Schaden aber, den derartige Missachtung in unserer Fanseele hinterlassen hat, war angerichtet. Ihre jüngsten Maßnahmen wie das Verbot kritischer Spruchbänder oder die genannten Kollektivstrafen für den Supporters-Block, sowie Ihre diversen Äußerungen über Fanangelegenheiten in Interviews in Zeitung, Radio und Fernsehen, haben nicht dazu beigetragen, diese Wunden zu heilen, sondern vergrößern nur unser Unverständnis.
Die von Ihnen avisierte Verdrängung organisierter Fanstrukturen wird nicht zu dem von Ihnen
gewünschten Ergebnis führen. Ja, die organisierten und aktiven Fans sind kritisch und kompliziert. Doch ihr Wirken setzt Synergieeffekte frei, deren Ausmaß Ihre marktwirtschaftliche Orientierung nicht erfasst. Werfen Sie einmal einen Blick in den aktuellen Fanartikel-Katalog, der mit den Choreographien der vergangenen Saison wirbt. Kein Sponsor ist in der Lage, derartiges auf die Beine zu stellen. Das ist Kunst! Das ist Fankultur! Das ist Fußball! Aktive Fußballfans sind neben ihrem unermüdlichen Einsatz für den Verein für eine Vielzahl karitativer Aktionen verantwortlich. Beispielhaft seien hier die Spendensammlungen für ein Waisenheim im ukrainischen Poltawa, woran auch Sie sich beteiligten, oder für die Stiftung Kinderherz erwähnt. An Kinder und Jugendliche richten sich ebenfalls viele Angebote, ohne dass diese Arbeit an die große Glocke gehängt und in der Hochglanzwelt der Medien ausgeschlachtet wird. Hinzu kommen Veranstaltungen gegen Rassismus, wie ein antirassistisches Fußballturnier, das jährlich in der Sommerpause stattfindet oder das „Spaß gegen Stumpf-Festival“ zu Saisonbeginn im Bereich der Nordkurve. Unter der Prämisse offener und ehrlicher Gespräche auf Augenhöhe haben sich die verschiedensten Gruppierungen der Hannoverschen Fanszene stets zum Dialog bereit gezeigt. Durch die Verdrängung der organisierten Fans aus dem Stadion berauben Sie sich selbst der wichtigsten Ansprechpartner. Sie, Herr Kind, reißen Lücken, in die Andere vordringen werden, die nicht gesprächsbereit, nicht organisiert und nicht fassbar sind. Auch Rassismus ist leider nicht völlig aus dem Stadion verdrängt, auch in Hannover nicht. Die Zerstörung organisierter Fankultur öffnet menschenverachtenden Ideologien Tür und Tor. Aktuelle Beispiele aus anderen Stadien belegen dies eindrücklich. Die Lösung der aktuellen Probleme ist es nicht, mehr Repressionen gegen Fans durchzusetzen, sondern der offene und ehrliche Dialog mit verbindlichen Abmachungen und die mutige Gewährung zusätzlicher Freiheiten für die aktive Fanszene über jedes bisher dagewesene Maß hinaus. Die Stärkung der Unabhängigkeit der Fanszene wäre visionär für Hannover 96 und würde den Fans die Möglichkeit geben, das Verantwortungsbewusstsein, das sie für sich in Anspruch nehmen, zu beweisen. Werden Sie sich über den Wert dessen, was Sie meinen bekämpfen zu müssen, bewusst. Nehmen Sie uns Fans und unsere Interessen ernst. Gemeinsam können wir Großes erreichen. Gegeneinander gibt es ausschließlich Verlierer!

Mit schwarz-weiß-grünen Grüßen!

Die eingehenden Unterschriften werden auf der Seite www.briefankind.wordpress.com / www.brief-an-kind.de kontinuierlich hinzugefügt.

Fanfotos Hannover 96



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Kommentare:

Mr.X am 13.02.2013, 14:11 Uhr

nicht falsch verstehen Hopper , ich sage nicht , dass die Stimmung in deutschen Stadien schlecht sei , ich denke auch , dass sie ziemlich gut ist und sich hier und da auch verbessert hat. Besser als in Italien oder Spanien ist sie allemal , evtl auch besser als in einigen bestimmten englischen Stadien ganz grossen Clubs , aber wie gesagt, in den meisten Stadien dort geht noch ziemlich die Post ab.

Ja es kommen immer mehr Fans aus dem Ausland in deutsche Stadien, natuerlich aber auch , weil die Bundesliga sich ja allein schon sportlich gesteigert hat und wir so viele moderne Arenen haben. Wenn das Publikum aber auch internationaler wird und es weltweit mehr Interesse fuer die Liga gibt , dann muessen wir auch zusehen, dass es sicher bleibt bzw noch sicherer wird und die Leute , die mit der Sicherheit anderer Fans spielen , muessen raus aus dem Stadion und sollen auch nicht wiederkommen.


Hopper am 13.02.2013, 12:34 Uhr

Warum kommen immer mehr englische Fussballfans regelmäßig nach Deutschland zu Bundesligaspielen?

Ist es denen "zu laut" in den englischen Stadien?

http://www.derwesten.de/sport/fussball/s04/mit-dem-billigflieger-in-die-bundesliga-id353497.html


Energie am 13.02.2013, 11:23 Uhr

Also wenn wir Auswärts fahren gilt doch fast immer Alkoholverbot. Das wird doch heute schon so in vielen Stadien umgesetzt...Und ich komm auch gut 90min ohne Bierchen aus!


Mr.X am 12.02.2013, 21:45 Uhr

@Hopper: Da warst du zwar in den Stadien der bekanntesten Vereine , aber nicht in den Stadien , in denen die beste Stimmung gemacht wird. Arsenal hatte schon immer den Ruf , zurueckhaltende Fans zu haben , Old Traffords Zuschauer sind verwoehnt und das kann man auch von FC Chelsea sagen.

@G.Laber: Ja, kann ich Ihnen sagen. Ich selbst war an der Anfield Road in Liverpool letztes Jahr , ein Spiel gegen einen Underdog, die Stimmung war der Wahnsinn, da kannst du jedes deutsche Stadion vergessen
Leute , schaut euch den St. James Park von Newcastle an , was da jedes zweite Wochenende abgeht. Ich habe selbst Freunde die regelmaessig zu Spielen in England gehen und die Atmosphaere ist nach wie vor fantastisch. White Heart Lane in Tottenham , Goodison Park Everton , da kann kein deutsches Stadion mithalten, weder Frankfurt noch Schalke oder Dortmund und Hannover sowieso nicht. (nichts gegen Hannover, ich finde die Stimmung bei euch gut , aber eben nicht so wie da)

Ja , Alkoholverbot im Stadion ist richtig. Ich trinke selber gerne beim Fussball ein paar Biere , aber es gibt Leute , die sich besaufen und dabei aggressiv werden und das braucht keiner. Die Fans auf der Insel trinken vorher im Pub und wer zu besoffen ist und auffaellig wird, kommt nicht rein. Wenn die Englaender ,die auch als trinkfestes Volk gelten, das Alkoholverboten akzeptieren , warum koennen wir Deutsche das dann nicht? Klar hatten die Hillsborough , aber nur weil es in Deutschland sowas in dem Ausmass nie gegeben hat , heisst es doch nicht , dass nie was passieren wird und fuer immer alles sicher ist. Das ist doch naiv. Wir sind zwar nicht in England , aber man kann denke ich auch voneinander lernen.


G.Laber am 12.02.2013, 15:28 Uhr

Oh wirklich!? Das ist ja toll. Ich wolte schon lange mal nach England und auf der Insel die großartiege Stimmung in der PremierLeague erleben. In letzter Zeit haben aber immer mehr Menschen davon berichtet, das die Stimmung eher deprimierend ist. Können Sie mir noch kurz sagen wo die Stimmung noch so ist wie der Mythos behauptet?


1848er am 12.02.2013, 11:11 Uhr

So siehts aus Hopper !


Hopper am 12.02.2013, 10:55 Uhr

"Schaut euch mal die strengen Stadionregeln in England an, gibts da Pyros? Nein , braucht auch keiner , weil die Stimmung so gut wie immer extrem gut ist.Jeder macht mit, vom Supporters Club bis zur alten Oma auf der Tribuene.Geht da mal ins Stadion."

Ich war zwei mal bei Arsenal (1 x Highbury, 1 x Emirates), ein mal bei Chelsea und ein mal bei Man Utd: vier mal keine Stimmung (von Seiten des Heimpublikums)!
Asiatische Touristen, Yuppies und Touristen ... zum Glück waren jedes mal sangesfreudige deutsche Auswärtsfans im Stadion!

Gruß, Hopper (kein Ultra).

PS: Deine strengen englischen Richtlinien verbieten übrigens auch das Rauchen im Stadion und Alkohol in Sichtweite des Rasens. Wenn du Bier nur vor dem Block trinken willst und auf verräucherte Toiletten stehst - bitte sehr!


1848er am 12.02.2013, 10:19 Uhr

Hey,

womöglich hast du mit deiner Meinung bezüglich mancher Verhaltensweisen auf dem Weg zum Stadion sowie im Stadion recht.

Dennoch finde ich deine Meinung über die Stimmung in englischen Stadien sehr exklusiv um es mal milde auszudrücken. Ich würde dir da mal die Groundhopping Reportage von ZDFinfo mit Janni Gruszecki empehlen ;)

Die Stimmung ist bei weitem nicht mehr so gut wie sie mal war und dies ist verschiedenen willkürlichen Auflagen zuzuschreiben. Natürlich ist der englische Hintergund zum Stadion aufgrund von Hillsborough ein wenig differenzierter als bei uns.

Festhalten kann man das wir eine einzigartige Fankultur haben, die immer mehr durch Sanktionen leidet die teilweise berechtigt aber auch teilweise gesetzt wurden.

Eine Kurve ohne Koordinator und Trommler der Ultras kann nicht vrnünftig Stimmung machen!

Ich hoffe wir finden eine vernünftige Lösung.

Ein Stadionbesuch sollte ohne Gewalt stattfinden, dennoch darf man Stimmung nicht mit Sanktionen verbieten.


Mr.X am 11.02.2013, 12:17 Uhr

''Fan'' hat vollkommen recht.Dieses ganze Getue hier ist Selbstinzenierung ohne Ende,es ist laecherlich. Ihr seid nicht ansatzweise so wichtig , wie ihr glaubt. Schaut euch mal den Text an , da steht drin , dass Boeller gezuendet worden sind und die Polizei darauf hinwies dies zu unterlassen.Findet ihr es normal , dass man Boeller zuendet, wenn die Polizei vor einem steht? Das soll toleriert werden?Euch gehts doch nicht mehr ganz gut.
Wisst ihr , man kann vor einem Fussballspiel ein paar Bierchen trinken und im Stadion fuer gute Atmosphaere sorgen,dagegen hat niemand was,aber das ist nicht der Punkt.

Es gibt jedes Wochenende eine Horde von ruecksichtslosen Pennern , die meinen in Zuege zu pissen , ihre Bierflaschen ueberall hinzuwerfen und sich zu verhalten wie Schweine.Leute werden angepoebelt,all das passier. Man sieht sie doch jedes Wochenende , jeder sieht das, schweigt das doch nicht tot. Das hat nichts mit Fussballkultur zutun.

Dazu immer dieses Getue der Ultras , als wenn sie die Elite jedes Bundesligaclubs waeren. Schwachsinn. Niemand braucht Pyros und niemand braucht riesige Fahnen mit Haarmann-Koepfen in Stadien. Schaut euch mal die strengen Stadionregeln in England an, gibts da Pyros? Nein , braucht auch keiner , weil die Stimmung so gut wie immer extrem gut ist.Jeder macht mit, vom Supporters Club bis zur alten Oma auf der Tribuene.Geht da mal ins Stadion. Immer dieses Rumgelaber von Ultras und Fussballkultur. Ihr seid nicht in Italien , also hoert auf diese Fankultur zu kopieren.

Das hier alles koennt ihr mal den Leuten erzaehlen , die im und um Stadion herum tatsaechlich Opfer von Gewalt geworden sind. In Duesseldorf wurde ein Fan fast zu Tode gepruegelt, es passierte im Stadion , der Mann liegt auf der Intensiv. Aber klar, das gibts ja in Hannover nicht, wuerde da ja nie passieren. Das waren wieder nur eine Hand voll Hooligans , mit denen hat das alles hier nichts zutun.
Kommt mal klar. Martin Kind braucht euer Rumgeheule nicht , ihm geht die Sicherheit der Stadionbesucher vor euren Komplexen und das ist richtig so.Ihr lebt hinterm Mond.


Fan am 10.02.2013, 14:13 Uhr

@Luxana:
Die "Sesselfurzer" in der Loge sorgen mit dafür dass die Preise in der Nordkurve so niedrig sind! Wer tut also mehr: Der Sesselfurzer oder der Böllerwerfer/ Bahnzerstörer/ Bengalofuzzi und selbstweinerlicher Anti-Kond-Briefschreiber?


Alte Frau am 10.02.2013, 11:57 Uhr

Fan, die Zukunft des Fußballs, wie du glaubst, dass er sein sollte, ist
TOT!!!!

ich wünsche dir viel Spaß bei dem Fußball der Zukunft.
Entweder mit fast nur noch Ultras im Stadion wie Italien oder aber mit 50plus-Generation und 50% Touris im Stadion wie in England.

Und der Ruf nach sauberen (weil fanbefreit) Stadien, ist doch nichts anderes als Ablenken von der Sinnlosigkeit oder Schädlichkeit des eigenen Tuns in dieser Welt.

Etwas nicht sehen wollen heißt noch lange nicht, dass es nicht da ist!


Fan am 09.02.2013, 16:00 Uhr

@Ostpeiner:
Laber Rhabarber!
Euch geht es doch gar nicht um den Fußball, sondern nur um Selbstinszenierung!!
Nehmt euch nicht so ernst. Die meisten im Stadion können euer Rumgeheule nicht mehr ertragen.
Heul, heul, wir dürfen keine Fahne mit nem Massenmörder zeigen! Heul, heul, wir sollen Strafe für ungesetzliches zündeln zahlen. Heul, heul, Kind ist es scheißegal was wir sagen!. . . . .und das ist auch gut so!!
Es ging früher ohne Selbstdarsteller und "sichselbstwichtgmacher"und das wird es auch in Zukunft!
Wenn es so scheiße st im Stadion, dann bleibt doch weg!



Luxanna am 09.02.2013, 15:52 Uhr

ich kann mich nurnoch einmal für den inhalt dieses brief aussprechen :)

ich muss mich gerade auslassen, denn eben gerade im live-radio vom spiel hannover gegen hoffenheim wurden plötzlich alle über 400 fans als krawallmacher bezeichnet und über einen kamm geschert, wo bitte ist da die professionalität? dämliche medien, denen wird geglaubt und alles andere erstmal als fragwürdig betrachtet.

zurück zu herr kind, wenn herr kind aus dem "leidenschaftsverein hannover" die "marke hannover" machen möchte dann soll er bitte auch dafür sorgen das wir ein premiumprodukt haben, wofür es wert ist so viel geld auszugeben, so sieht es nämlich nicht aus. (und nein, ich habe nicht vergessen das hannover im europapokal (noch)ist und war)
besser wäre es vernunft zu zeigen, so empfinde ich es nämlich auch gerade nicht, und nicht kollektiv alle beteiligten in sippenhaft zu nehmen und zu verurteilen. ich selber bin kein ultra, ich bin nur gelegenheits-stadionbesucher, aber wenn dann in der nordkurve. in bremen war ich auf meinem ersten bundesliga auswärtsspiel. und ich weiß ganz sicher, wenn ich mit meinen bekannten im zug gewesen wäre und die alle ausgestiegen wären, dann waren wir mit an sicherheit grenzender warscheinlichkeit auch mit ausgestiegen. nicht um krawall zu machen sondern um fußball zu erleben wie sesselfurzer es niemals erleben werden. "in einer loge sitzen" ist nicht zu vergleichen mit "in der kurve feiern".


@spunka am 09.02.2013, 11:43 Uhr

wie recht du doch hast...


BTSV am 09.02.2013, 08:20 Uhr

@Fan wenn du die 80er Jahre mit der heutigen Situation rund um FUßballspiele vergleichst zeigt das vorallem eins das du dich nicht über die Thematik informiert hast.Dies solltest du schnell nachhohlen bevor du irgendwelchen Dünnschiss von dir gibst...


Petra am 09.02.2013, 08:11 Uhr

Meinen Respekt an den Verfasser und die Unterzeichner dieses Briefes an Herrn Kind!
Hier ist es völlig egal an welchem Verein dein Herz hängt!
Ich (als großer Fan des FC Bayern München) kann nur zu dieser Aktion gratulieren.

Grüße Petra


Fan am 08.02.2013, 13:30 Uhr

Dann hat der Zug nach Bremen sich alleine beschädigt?? Ist doch alles Schwachsinn! Was hat dass alles mit FuBa zu tun? Nix!! Was hier bemängelt wird durfte ich (kurioserweise auch in Bremen) in den 80ern schon erleben: Einige pöbeln und ALLE fahren zurück! Warum? Weil eben die Täter nicht zu ermitteln sind in einem Zug mit 400 Leuten und somit alle verdächtig sind!
Dann sollen die Ultras die Böllerwerfer, Kaputtmacher und Bengalozündler an die Polizei ausliefern, dann sind sie selber nicht betroffen! Alles rumgeheule!! Ohne Kind&Co. würden die heute Regionalligafußball schauen und die Personen wären gar nicht im Stadion, sondern in WOB oder Bemen oder beim HSV.
Außer einem schlechten Spiel, dass wenig mut auf die Zukunft macht, einem Schwachkopp mit Bengalo und zwei Böllern habe ich nichts von Gepöbel und antisemitischen Sprüchen gehört!


Andre.A am 08.02.2013, 06:27 Uhr

Ganz starke Aktion!!!


@48er am 07.02.2013, 21:26 Uhr

Kind wird sich gar nicht dazu äußern und weiterhin auf den LÜgentenor der Medien aufspringen und gegen die Fans hetzen.


Nicole W. am 07.02.2013, 21:00 Uhr

Das ist echt traurig was mit unserer Fußball-Kultur passiert!
Vorstand und Politiker reiben sich auf und hetzen was das Zeug hält! Wo das hinführt sieht man ja jetzt...
Ich hoffe Herr Kind liest sich diesen Brief aufmerksam durch und öffnet mal seine Augen....denn ohne uns ist der Verein nichts wert!


96 Hexchen am 07.02.2013, 20:08 Uhr

Dank an den Verfasser! Hier wird mal alles von der Seele gesprochen. Herr Kind sollte nicht vergessen das der Verein ohne treue Fans nichts wert ist


Spunka am 07.02.2013, 19:07 Uhr

Viel zu soft, dieser Brief. Der Kern des Problems wird nicht benannt. Herr Kind verfolgt insgesamt eine Strategie des Publikumsaustauschs. Er versteht das Stadion als Privatbereich, in dem maximierte Wertschöpfung stattfinden soll. Der Verein dient als Dach-Marke mit emotionalem Mehrwert. Alle, die nicht in das erwünschte Gesamtbild passen und sich der kontrollierten Unterhaltung nicht unterordnen, werden nach und nach verdrängt. Es handelt sich um einen gezielten Prozess der Gentrifizierung des Freizeitbereichs, den der von Euch trotz allem verehrte Präsident da anführt. Aber was tut Ihr? Ihr versucht ihn milde zu stimmen, indem Ihr gleichzeitig seine "Verdienste" lobt.

Die Massenschikane in Achim war eine Steilvorlage für den Präsidenten. Gäbe es so etwas wie investigativen Sportjournalismus in Hannover, so hätten sich schon Reporter auf den Weg gemacht, um zu ergründen, ob es da vielleicht sogar eine Absprache gab und Herr Kind vorab über die Operation informiert war, sodass er seine mediale Attacke auf die Ultras vorbereiten konnte.

Und lasst Euch nicht täuschen. Der Wolf wird Kreide fressen, wenn er Gegenwind spürt. Doch der nächste Angriff kommt bestimmt. Geht irgendwann nochmal irgendwo ein Bengalo an, beginnt dieselbe Leier wieder.

Die Kampagne gegen die Pyrotechnik ist schlau durchdacht. Nicht jeder Fan findet Bengalos gut, also wird das Leuchtzeug gegen die nicht-konformistischen Ultras ins Feld geführt. So können die Fans gespalten werden. Und das funktioniert, man muss sich nur die Gespräche allenthalben anhören und die Internetforen lesen. Natürlich sind die Bengalos nur ein Aufhänger.

Es geht zentral gegen Fangruppen, die der totalen Kontrolle des Zuschauers entgegen stehen. Der konditionierte Konsument gibt mehr aus für Tickets und Merchandising, er bevölkert als Warenmonade einen entgesellschaftlichten Raum, der ganz auf seine emotionale Manipulation ausgerichtet ist.

Und das ist keine Zukunftsmusik. Euer geliebtes Stadionerlebnis hat sich schon lange verändert, und Ihr habt es durch Eure zahlende Anwesenheit geduldet und befördert. Die permanente Konfrontation mit Werbung, die Kleiderordnung (natürlich "nur" gegen rechtsextreme Symbolik), die sukzessiven Einzel-Stadionverbote, die widerliche Betatscherei am Eingang, die Videokameras, die Abschaffung des Bargelds im Innenbereich, die Pädagogisierung des Zuschauers durch "Fairness"-Kampagnen, die Anwesenheit gepanzerter Polizeieinheiten unter den Tribünen, die stumpfe Halbzeit-Unterhaltung, die auf sentimentale Beruhigung angelegte Vereinshymne, die Beschallung mit übersteuerter Musik und psychologisch durchdachten Durchsagen bis zum Anpfiff - all das hat EUER Stadionerlebnis niemals wirklich gestört.

Meckert schön weiter rum und seid schön ausgewogen, damit sich Euer Präsident nicht zu sehr von Euch kritisiert fühlt. Ihr werdet wiederkommen. Denn Ihr könnt nicht ohne Euren "Verein".


Da am 07.02.2013, 18:36 Uhr

stimme ich "Unfug" zu... Die Mitgliedschaft zu kündigen ist der falsche schritt. Eher noch mehr Leute dazu bewegen Mitglied zu werden und den Kind endlich abzusäbeln.... 50+1 Erhalten. Modifikationen Abschaffen. Kind du machst unseren Sport kaputt.

Passend dazu das hier

Veröffentlicht am 31.01.2013

Hannover-96-Präsident Martin Kind würdigt das Engagement des Mäzens der TSG 1899 Hoffenheim, Dietmar Hopp. Der Investor erfülle voll die DFL-Auflagen nach der 50+1-Regel. Häme sei angesichts der aktuell schlechten sportlichen Leistung keinesfalls angebracht. Es komme an auf das Wirken für die Region, ob in Hoffenheim oder Hannover. "Wirkliche Investoren im Sinne der Spekulation sollten im Fußball nichts verloren haben", sagt Kind. Nur regionale Gesellschafter stünden auch in einer Krise zum Klub. Mitspracherechte der Investoren, auch bei Transfers, sieht Kind unkritisch. In wenigen Jahren (Kind korrigiert das Datum nach Ende der Aufzeichnung auf das Jahr 2017) würden sieben Investoren bei Hannover 96 den Klub übernehmen. Dietmar Hopp empfiehlt Kind ebenfalls, die modifizierte 50+1-Regel zu nutzen, um bei der TSG Hoffenheim als Gesellschafter das Kommando zu übernehmen: "Er hat sich so umfassend engagiert, dass er dieses Engagement absichern muss. Und ich denke, dass er sicher darüber nachdenkt, diese Modifikation der 50+1-Regel zum gegebenem Zeitpunkt umzusetzen", sagt Kind.


Nicole Weigelt am 07.02.2013, 18:23 Uhr

Super Text!


Felix T. am 07.02.2013, 15:51 Uhr

Starke Aktion!


Unfug am 07.02.2013, 15:24 Uhr

...mit der Kündigung seiner Mitgliedschaft, tut man diesem Herrn doch einen Gefallen!


FS am 07.02.2013, 15:16 Uhr

wirklich super geschrieben, fast schon zu Herzen gehend. Hoffentlich nimmt sich Herr Kind die Zeit, den Brief zu lesen!
Man würde so jemandem wie Herrn Kind am liebsten empfehlen, einfach mal eine Saison lang auswärts mit den Fans mitzufahren. Das würde ihm vielleicht die Augen öffen


cederic am 07.02.2013, 13:59 Uhr

Ich unterstütze euch vda völligst ! auch ich werde meine mitgliedschaft kündigen !


King lui am 07.02.2013, 13:56 Uhr

Perfekt beschrieben trifft den Nagel auf den Kopf !


48er am 07.02.2013, 13:45 Uhr

Starke Aktion ! Bin mal gespannt wie sich der Kind dazu äußert.


Hopper am 07.02.2013, 13:21 Uhr

Endlich mal eine Stellungnahme, die deutlich aus dem 0815 der üblichen "Ultra-unschulds-ACAB-Stellungnahmen" heraussticht.


Derbysieger04 am 07.02.2013, 12:39 Uhr

Sehr guter Brief mit wahren Worten.