29.09.2014 - Hooligans

Hooligans gegen Salafisten demonstrieren mit Neonazis


Gestern versammelten sich rund 400 selbsternannte Hooligans aus verschiedenen Städten auf den Katharinentreppen gegenüber vom Dortmunder Hauptbahnhof, um gegen Salafismus zu protestieren. Rechtsradikale Hooligans, wie Siegfried Borchardt waren Teilnehmer der Demonstration.


Borchardt, genannt SS-Siggi ist Gründer der Borussenfront, eine Hooligans-Gruppe, deren Kleidung im Signal Iduna Park verboten ist. Beim Revierderby auf Schalke war die Kleidung der Gruppe ebenfalls verboten. Borchardt ist Mitglied der Partei „Die Rechte“. Michael Brück, der in der gleichen Partei wie Borchardt organisiert ist, war ebenfalls anwesend. Mitglieder der rechten Partei „Pro NRW“ standen auch auf der Treppe.

Bei ähnlichen Veranstaltungen der selbsternannten Hooligans gegen Salafisten, oder auch HogeSa abgekürzt, wie zuletzt in Essen (Faszination Fankurve berichtete), distanzierten sich einzelne Teilnehmer der Demonstration von rechtem Gedankengut. Bei den Teilnehmern der Versammlung auf der Katharinentreppen waren eindeutig der organisierten Neonazistruktur angehörige Personen anwesend. Gemeinsam riefen die Demonstrationsteilnehmer „Deutschland Hooligans“. (Faszination Fankurve, 29.09.2014)






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@Ulenspeegel am 28.10.2014, 10:59 Uhr

"Unsere Politik" sollte sich lieber fragen warum so viele Menschen so unzufrieden sind?

Die Ursache der Unzuefriedenheit muss bekämpft werden, nicht die Unzufriedenen.


Ulenspeegel am 27.10.2014, 16:30 Uhr

Demonstrieren kann jeder, so lange er sich wie ein Demonstrant verhält. Sobald Gewalt und blinde Aggression andere körperlich oder dinglich schädigt, wird es strafbar. Extremisten gegen Extremisten, Hooligans, Neonazis, Salafisten, suchen jede Gelegenheit, gegen die anderen zu agieren. Opfer sind dann Polizisten, geschädigte Bürger, unsere Demonstrationsfreiheit. Unsere Politik muss diese extremen Wellen bekämpfen. Mehr Personal, schärferes Durchgreifen und Prävention. Aber konsequent und finanziell wie personell abgesichert. Unsere Gesellschaft braucht klare Spielregeln und Maßnahmen, sie einzuhalten.


F13 am 30.09.2014, 17:00 Uhr

"Fußball ist Fußball - Politik ist Politik" kommt doch von der Naziband Kategorie C. Mehr braucht man zu dieser Argumentation nicht sagen. Und wenn das Deutschlands selbsternannte "Elite" sein soll, dann wünscht man sich doch einen Massenvasektomie.


Oh Mensch... am 30.09.2014, 13:23 Uhr

Da stehen 400 erwachsene Menschen auf einer Treppe und gröhlen "Ahu Ahu Ahu" und wollen das wirklich als politische Demonstration vermarkten? Und was ist mit "Fußball ist Fußball - Politik ist Politik"? Wenn das alles nicht so traurig wäre würde ich lachen.


me am 29.09.2014, 20:34 Uhr

Alle diese Idioten, Hools wie Salafisten und Nazis, muss man einsammeln, in eine Halle sperren und da sollen sie sich solange gegenseitig vermöbeln bis keiner mehr steht.