23.12.2018 - Hannover 96
Auseinandersetzungen nach Flyerverteilung in Hannover
Vor dem gestrigen Heimspiel von Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf kam es hinter der Nordkurve des Niedersachsenstadions zu Auseinandersetzungen, als Personen von der „Hannover Rechtsaußen“-Kampagne nach eigenen Angaben Flyer verteilten, „um auf die besorgniserregenden Entwicklungen innerhalb der Kurve aufmerksam zu machen“.
Die Protagonisten der Kampagne wählten den Ort der Verteilaktion nach eigener Darstellung bewusst aus, „um 96-Fans anzusprechen, die sich mit dem aktuellen Zustand nicht abfinden wollen.“ Weiter berichtet die Kampagne, dass schon nach wenigen Sekunden vier Personen gekommen sein sollen, die von den Verteilern der Gruppe West Hannover zugeordnet werden, gegen die in dem verteilten Flyer Vorwürfe erhoben wurden. Von diesen Personen soll es direkt zu einem Angriff auf die Flyerverteiler gekommen sein, denen bewusst gewesen sein dürfte, dass ihre Aktion in Teilen der Ultràszene als Provokation aufgefasst wird. Danach soll die Angreifergruppe angewachsen sein.
„Die angreifende Gruppe wuchs schnell auf etwa 50 Personen an, die den Angriff auf die Verteilenden fortsetzten. Glücklicherweise konnten die Angriffe weitgehend abgewehrt werden, sodass es nur zu leichten Verletzungen kam. Nach ca. zwei Minuten beendete die Polizei zwar den Angriff, jedoch nahmen die Beamt*innen nur die Betroffenen in Gewahrsam, während den Angreifenden der Rückzug in die Nordkurve ermöglicht wurde. Im Zuge dieser einseitigen Maßnahme wurden 35 Personen auf die Waterloo-Polizeiwache gebracht und für mehrere Stunden in Gewahrsam genommen. Alle Personen wurden erkennungsdienstlich behandelt. Dabei mussten sich zwei Frauen ohne nachvollziehbare Gründe nackt ausziehen und durchsuchen lassen. Rechte Fans von 'West Hannover' machten sich die Ingewahrsamnahme zu Nutze und warteten auf vereinzelt Entlassene, um diese noch einmal körperlich anzugreifen. Dabei kam es zu einem Übergriff auf zwei Personen in einem PKW direkt vor der Waterloo-Polizeiwache. Das Auto wurde von vier Personen mit Steinen beworfen und mit Tritten traktiert, wobei das Auto stark beschädigt und die Insass*innen leicht verletzt wurden. Auch hier reagierte die Polizei nicht – trotz unmittelbarer Nähe“, heißt es in der Pressemitteilung der „Hannover Rechtsaußen“-Kampagne weiter. Die Polizei Hannover machte nach den Vorfällen öffentlich, dass es zu 35 Ingewahrsamnahmen kam und wegen Landfriedensbruch ermittelt wird. Verletzte soll es demnach nicht gegeben haben.
Laut weiterer Darstellung der Kampagne sollen Gerüchte die Runde gemacht haben, dass es sich bei den Verteilern der Flyer um Fans von Werder Bremen handeln solle, die einen Angriff auf Räumlichkeiten der Fanszene von Hannover 96 planten. „Diese Gerüchte entbehren jeder Grundlage und dienen lediglich dem Zweck den Übergriff zu rechtfertigen und zu entpolitisieren“, sagt Hannah Niemeyer, eine Sprecherin der Kampagne „Hannover Rechtsaussen“. „Dass bereits das bloße Verteilen von Flyern zu einem Angriff führt, bestätigt nur unsere Vorwürfe, dass rechte Strukturen in der Kurve geduldet und akzeptiert werden. Die Polizei zeigte heute keine Sensibilität für das offensichtliche Problem, sondern stärkte durch ihr Verhalten den rechten Fans den Rücken. Das Verhalten der Polizei, sowie die Angriffe verurteilen wir mit aller Schärfe. Wir werden nicht aufhören uns im Stadion zu engagieren und rechten Strukturen entgegenzutreten“, so Niemeyer weiter. Andere Hannover 96-Fans berichteten hingegen von provozierendem Verhalten der Gruppe, aus der heraus die Flyer verteilt wurden und von Passivbewaffnung, wie Mundschützer, die Teile dieser Personengruppe bei sich getragen haben sollen.
Ultras von Hannover 96 erklärten sich Anfang November im eigenen Spieltagsflyer I-Block zu den schon länger von der „Hannover Rechtsaussen“-Kampagne geäußerten Vorwürfe des Rechtsrucks innerhalb der Ultràszene von Hannover 96. Damals hieß es, man habe „keine Lust mehr, zu Unrecht mit irgendwelchen Faschos und Rassisten in eine Topf“ geworfen zu werden. Die Ultraszene sieht sich selbst in der Pflicht, bei Unterwanderungsversuchen von wirklich politisch motivierten Kreisen „diesen Umtrieben mit dem notwendigen Nachdruck und aller Deutlichkeit Einhalt zu gebieten“ (Faszination Fankurve berichtete).
Zu Beginn des Jahres begann ein Konflikt innerhalb der Ultràszene von Hannover 96, der zu einem Verschwinden der Rising Boys Hannover und zu vielen Austritten bei den Ultras Hannover führte, so dass es die Ultras Hannover heute nicht mehr als Gruppe gibt. Die Entwicklungen im Jahr 2018 wurden von der Ultraszene als „schmerzhafteste Lehre“ beschrieben, weil die Ultras Hannover an sich selbst und nicht an äußeren Einflüssen gescheitert seien.
Schon im November meldete sich die Ultràszene von Hannover 96 auch zum anonymen Blog der „Hannover Rechtsaussen“-Kampagne zu Wort. Dieser Blog wird von der Ultraszene von Hannover 96 in Zusammenhang mit der Brigade Nord gebracht, der vorgeworfen wird, außerhalb des Stadions mit verfeindeten Ultras aus Braunschweig, Bremen und St. Pauli zu tun gehabt zu haben, weshalb es damals zu handfesten Auseinandersetzungen innerhalb der Fanszene von Hannover 96 kam.
Fußball gespielt wurde gestern im Niedersachsenstadion auch noch. Die Gäste aus Düsseldorf gewannen vor 34.200 Zuschauern durch ein spätes Tor von Fink in der Nachspielzeit mit 1:0, wodurch sich die Abstiegssorgen bei Hannover 96 verstärken. Die Ultras von Fortuna Düsseldorf fielen beim Auswärtsspiel in Hannover noch durch eine Pyroshow im Gästeblock des Niedersachsenstadions auf. (Faszination Fankurve, 23.12.2018)
Update 21:45 Uhr: Mittlerweile haben zahlreiche Gruppen und Fanclubs der Fanszene von Hannover 96 Stellung zu den gestrigen Vorfällen genommen. Mehr dazu hier lesen.
Fanfotos Hannover 96
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Kommentare:
Logik am 30.12.2018, 14:20 Uhr
ok alles klar, dann ist es also faschistisch gegen Nazis zu sein?
Nazis raus aus dem Stadion am 23.12.2018, 19:25 Uhr am 27.12.2018, 15:57 Uhr
wer eine politische Minderheit von einer öffentlich Sportlichen Veranstötung ausschliesst ist ebenfalls ein Faschist. denk mal darüber nach.
Nazistrukturen am 25.12.2018, 09:22 Uhr
aufdecken.
Kein Fußball für Faschisten!
... am 24.12.2018, 16:21 Uhr
@01/07 es zeigt wohl eher, dass man bewusst die Provokation gesucht hat und nicht, weil man sich nur schützen muss. Lächerlich, wie man sich immer als Opfer hinstellen möchte.
@Eckball am 24.12.2018, 12:38 Uhr
Kann dir zu 100% versichern, dass keine Gesänge in die Richtung gesungen werden!
96 am 24.12.2018, 10:09 Uhr
Stabil bleiben Jungs, laßt euch politisch nicht vereinnahmen.....von niemandem....
Eckball am 23.12.2018, 23:02 Uhr
Ohne speziell Hannover zu thematisieren:
Kann mir schon vorstellen wie es so läuft:
1) Rassitische Gesänge, evtl auch antisemitisch, homophob etc ( also die übliche gequirlte scheiße, schon 1000x erlebt)
2) Leute , die Eier in der Hose haben schreiten ein, machen darauf aufmerksam.
3) Reaktion: öööh scheiß Antifa!!! Politik raus aus der Kurve!!! Wir wollen unpolitisch bleiben ( aber stören uns nicht an Punkt 1)
Es ist immer das Gleiche.
Es nervt unendlich.
Stellungnahme seitens Hannover am 23.12.2018, 21:19 Uhr
http://hannovereint.de
... am 23.12.2018, 20:01 Uhr
Auch hier noch mal, das Gerücht das linke aus Bremen da wären stimmt, diese stehen allerdings nicht ansatzweise in Verbindung mit der Ultra Szene oder Werder Bremen sondern gehören einfach nur der extremen Linken aus Bremen an, und das solche Leute eben nicht nur Flyer verteilen sollte klar sein, ich hoffe nur das nicht noch irgendjemand denkt es wären Bremer Ultras vor Ort gewesen, denn das kann man klar verneinen
Nazis raus aus dem Stadion am 23.12.2018, 19:25 Uhr
Interessantes Stimmungsbild der meisten Kommentatoren hier.
Das die Gewalt von Rechts ausging wird gar nicht abgestritten.
Auch nicht das bekennende Nazis offen i. Block agitieren.
Es wird sich nur darüber beschwert das die rechte Strukturen öffentlich gemacht werden.
Und das der rechten Gewalt nicht gewichechen wurde.
Schämt euch ihr Naziversteher und Rechtsunterstützer.
Kein Fußball den Faschisten.
Nazis raus aus den Stadien.
? am 23.12.2018, 18:53 Uhr
Immer diese bösen rechten...
@Bielefeld am 23.12.2018, 18:39 Uhr
Bielefeld hängt doch jetzt mit Düsseldorf rum, und die sind doch links-orientiert... haben auf jeden Fall bis auf die sportliche Ebene nicht mehr viel mit Hannover zu tun
@Dirk am 23.12.2018, 18:24 Uhr
war wohl so mit den provokationen. aber die fußballszene ist darauf eingegangen und hat sich dazu leiten lassen ihr wahres gesicht zuzeigen.
Hannover 96 - immer nett und freundlich am 23.12.2018, 17:53 Uhr
Eieiei. Hier glühen ja die Kommentarspalten.
Hat es geknallt? Ja. War das zu erwarten, wenn man sich die hannoversche Kurve in den letzten Jahren anguckt? Ja.
Warum, wenn man nicht so flink und schlagkräftig ist, Zahnschutz einpacken? Weil man weiß, dass es höchstwahrscheinlich knallt.
Es ist ein Kreislauf, Leute.
Ihr könnt euch leider nicht mehr aussuchen, wer interventioniert. Denn die Leute, die aktiv bei 96 am Start und sich gegen rechte Strukturen ausgesprochen haben, sind nicht mehr da. Die wurden übrigens auch Spalter genannt, vielleicht kennt ihr die Gruppe ja noch.
@immer die gleiche Soße! am 23.12.2018, 17:25 Uhr
Was ein lächerlicher und dilettantischer Kommentar.
Roman am 23.12.2018, 16:59 Uhr
Der Wind dreht sich langsam. Die Geister haben die Hannois selbst gerufen.
Dachte... am 23.12.2018, 16:56 Uhr
...immer Bielefeld hätte sich von Hannover abgewandt und läuft jetzt mit Düsseldorf.
Dirk am 23.12.2018, 16:48 Uhr
Das Ding war lange geplant und es wurde bewusst provoziert, in der Hoffnzng, dass eine Auseinandersetzung resultiert. Die Verteiler waren bestens darauf vorbereitet und der Artikel schnell geschrieben. Ganz miese Nummer.
Immer die gleiche Soße! Es reicht! am 23.12.2018, 15:50 Uhr
Immer die gleiche Soße.
Nazis, Rassismus, Homophobie; immer alles keine Politik.
Sobald aber Menschen sich gegen solche Zustände stellen wird krakeelt; "Politik hat im Stadion nichts zu suchen!"
Leute ihr seid längst enttarnt, diese Diskussion ist so was von überflüssig.
Seid doch einfach mal ehrlich und sagt ihr seid Nazis und Rassisten bzw uns stört das nicht wenn Nazis durch ihre Politik andere Menschen aus der kurve vertreiben.
Und das Menschen, die sich gegen menschenverachtendes Verhalten einsetzten immer gleich "links" sein sollen, ist eine ebenso ewig gestrige Diskussion.
Ach übriges; gegen Kommerzialisierung, gegen Polizeigesetze usw auch alles keine Politik...
1896-Jack am 23.12.2018, 14:58 Uhr
Ich kann mit dem linken Geheule von Frau Niemeyer nichts anfangen. Dass Hannover-Rechtsaußen da selbst mit Mundschutz und Handschuhen auftritt erwähnt die liebe Hannah natürlich nicht, das könnte das akzeptable linke Bild natürlich stören. Und überrascht ja nicht wenn man sich meint in der Nordkurve ausbreiten zu können um Aktionen wie diese gegen die Fanszene zu starten. Gab ja auch ganz schnell deutliche Antworten darauf.
Euer Blog zeigt im übrigen ganz deutlich Eure Feigheit, weil Ihr Euch anonym versteckt und im Gegenzug andere Fans diffamiert. Ihr widersprecht Euch was Eure Antifa-Zugehörigkeit betrifft und sowas will keiner in unserer Kurve haben.
Hannover-Rechtsaußen? Nicht willkommen!
- Pro 50+1! Pro Verein! Und Kind muss weg, auch in 2019! -
01/07 am 23.12.2018, 14:54 Uhr
@Kevin:
die Vorfälle haben doch eindrucksvoll bewiesen, dass es anscheinend notwendig ist sich auf das schlimmste vorzubereiten, obwohl man nur Flyer verteilen will. Traurig genug.
Stabil bleiben, antirassistische Ultras! Nazis raus aus den Kurven!
Bandagen,Mundschutze , Antifa und Bremer am 23.12.2018, 14:29 Uhr
Man sieht da doch, wie friedlich die sogenannten Linken Ultras bei Hannover sind...
Furchtbar
Heitmüller am 23.12.2018, 14:15 Uhr
Schon ein wenig seltsam wenn man mit 40 Leuten Flyer verteilen will, die so ausgerüstet sind wie eine BFE
michael am 23.12.2018, 13:41 Uhr
natürlich nimmt man einen mundschutz mit wenn man davon ausgehen muss von rechten angegriffen zu werden weil man gegen selbige flyer verteilt
Augenzeuge am 23.12.2018, 13:40 Uhr
Lächerlich, wie unsere Szene hingestellt wird! Es marschieren irgendwelche Antifas ohne Vereinsbezug únd ohne Szenekenntnis ins Stadion - mit Sturmhauben und Bandagen - und möchte Flyer verteilen, in denen Namen aus der Szene genannt werden!? Dazu dauerhaft am provozieren... was erwartet ihr mit solchen Aktionen? Warum direkt vor dem Zwinger diese Provokation? Was wollt ihr überhaupt erreichen? Keiner will euch, ihr seid lächerliche Spalter!
Bielefeld? am 23.12.2018, 13:38 Uhr
Kann mal jemand halbwegs neutrales sagen ob die Szene in Bielefeld tatsächlich "offen faschistoid" auftritt?
Zuschauer am 23.12.2018, 13:38 Uhr
Diese linksextreme Gruppe kommt nicht aus der Fanszene, sondern möchte von außen der Fanszene schaden und sie als rechts darstellen. Die sind also extra mit Schutzausrüstung ins Stadion gekommen um Flyer zu verteilen und ein paar angebliche Nazis umzuhauen. Von einer Auseinandersetzung wird ja auch unten im Flyer geschrieben. Das hier dann die Kurve zurückschlägt, war doch klar! In Hannover ist weder linksextrem noch rechtsextrem im Stadion gewünscht. Die angeblich rechten Gruppen haben bei einem der letzten Heimspiele erst irgendwelche Idioten mit Hitlergrüßen, welche nicht zur Szene gehören, aus dem Stadion entfernt.
NurFCN am 23.12.2018, 13:36 Uhr
Der größte Feind in unserem Land, ist und bleibt der Denunziant.
Diese ganze links-rechts schwarz-weiß Schubladendenken Diskussion wird prinzipiell von Vollversagern geführt, die wahrscheinlich noch keinen Cent in die Rentenkasse gezahlt haben..
Luca am 23.12.2018, 13:01 Uhr
Die sollen sich da bloß nicht mehr blicken lassen.
Kevin am 23.12.2018, 12:56 Uhr
Da verdrehen die Leute von ,,Hannover Rechtsaußen,, aber einige Dinge.Man wollte also lediglich Flyer verteilen und wurde grundlos angegriffen. Wieso läuft man dann mit Mundschutz und Boxbandagen rum, wen man doch nur ein paar Flyer verteilen wollte?
Ich weiß nicht wer recht hat, aber... am 23.12.2018, 12:53 Uhr
Wenn man Leuten vorwirft Nazis zu sein und sie reagiert nicht, dann kann man sich bestätigt fühlen.
Wenn sie sich wehren sieht man das auch als Bestätigung.
Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt
96er am 23.12.2018, 12:48 Uhr
Hinter den Flyerverteilern warteten Boxer der linken Szene, ausgestattet mit Mundschutz etc. Dies können zig Augenzeugen bestätigen. Ziemlich neutral gekleidet bzw mit 96 Schal etc.
Es sollten also nicht nur Flyer verteilt werden, sondern die ganze Nummer war langfristig geplant.
Wo diese Gruppe von 40-50 motivierten Jungs herkommt, schwer zu sagen. Vermutlich nicht nur aus Hannover...
Hoffentlich am 23.12.2018, 12:30 Uhr
Wird Hannover kein zweites Bremen.
Der Asphalter am 23.12.2018, 12:26 Uhr
So sieht es aus, in hannovers Ultraszene sind rechte Strukturen nicht nur geduldet, sondern werden hofiert
BTSV am 23.12.2018, 12:21 Uhr
Nazis raus den Stadien!