23.07.2014 - Borussia Dortmund

Überfall auf Dortmunder Ultras und ihren Anwalt


Nach der gestrigen Verurteilung von Borussia Dortmund Ultras wurden diese mit dem Auto verfolgt und angegriffen. Sie befanden sich im Auto ihres Anwalts, das von zwei Autos verfolgt wurde und zum Bremsen gezwungen worden sein soll. Anschließend gingen die Angreifer auf das Auto los.

Im Polizeibericht der Polizei Gelsenkirchen heißt es zu dem Vorfall: "Am Dienstag, 22.07.2014 gegen 12:00 Uhr, befand sich ein 48-jähriger Rechtsanwalt aus Lippstadt mit seinem Pkw auf dem Weg vom Amtsgericht Gelsenkirchen-Buer nach Hause. Mit in seinem Fahrzeug saßen zwei junge Männer, 20 und 21 Jahre alt. Bei den beiden jungen Männern handelt es sich um zwei ehemalige Mitglieder der Dortmunder "Ultras"-Szene, die an einer Verhandlung bei Gericht teilgenommen hatten. Nach Angaben der drei Zeugen wurden sie auf dem Weg zur Autobahn offensichtlich von Fahrzeugen begleitet bzw. verfolgt. Der Geschädigte musste sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen, weil der Fahrer eines vorausfahrenden Fahrzeugs anhielt. Aus diesem Pkw stiegen mehrere Personen aus und liefen, mit Masken vermummt und mit verschiedenen Schlagwerkzeugen bewaffnet, auf seinen Pkw zu. Gleichzeitig näherte sich eine weitere Personengruppe ebenfalls maskiert und bewaffnet von hinten dem Fahrzeug. Die Angreifer schlugen auf das Fahrzeug ein und beschädigten es erheblich. Der 48-Jährige konnte mit seinem Fahrzeug vom Ort des Geschehens flüchten und anschließend die Polizei alarmieren. Weder er, noch seine beiden Mitfahrer wurden verletzt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen wurden bislang 3 Tatverdächtige identifiziert. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Essen sind weitere Maßnahmen getroffen worden." (Faszination Fankurve, 23.07.2014)

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KA am 24.07.2014, 14:15 Uhr

Zum einen ist doch überhaupt nicht klar, ob die Täter der Ultraszene angehören oder nicht.
Zum anderen ist Ultra nicht gleich Ultra. Ich selbst zähle mich auch zur Ultra-Szene, aber solche Angriffe lehne ich entschieden ab und so denken sicher viele andere Ultras.
Insofern ist es mir zu billig, eine ganze Bewegung für die Dummheiten Einzelner verantwortlich zu machen.


Fabian am 24.07.2014, 11:59 Uhr

Die Ultrabewegung versteht es einfach nicht, ihre eigenen Mitglieder im Griff zu haben und sie dazu zu bringen, Grenzen einzuhalten und nicht zu überschreiten.
Ich sehe schwarz, wir werden hier bald die gleichen Verhältnisse wie in Italien oder Polen haben. Weil immer mehr passiert wird alles verboten und reglementiert werden. Und dann wird man sich fragen müssen, warum man nicht vorher gehandelt und die eigenen Mitglieder zur Raison gerufen hat.
Traurig und schade...


Sinnlos! am 24.07.2014, 10:48 Uhr

Sowohl die Aktion - als auch der Kommentar von Thorsten.


Thorsten am 24.07.2014, 00:52 Uhr

Aber, aber! (Ultra)Fußballfans sind keine Verbrecher! Gegen alle Stadionverbote! Stadionverbote halten uns nicht auf! Haltet durch SVler! Gegen Repression und Medienhetze! Gegen Bullenwillkür!

Sind das nicht sonst die üblichen Schlagworte? Es wird immer schlimmer mit den kriminellen Hooltragruppierungen, diese organisierte Kriminalität gehört entschieden bekämpft, mit allerhärtesten Mitteln & Maßnahmen!