26.10.2014 - HoGeSa

Live-Ticker: HoGeSa-Demo eskalierte am HBF


Circa 3.500 Hooligans gegen Salafisten demonstrierten heute in Köln gegen Salafismus. Zur Gegendemo kamen ca. 1.500 Personen. Die Hooligans marschierten durch das Kunibertsviertel. Bei der Wiederankunft am Hauptbahnhof eskalierte die Lage. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.

Video von Faszination Fankurve zum Wasserwerfereinsatz gegen die HoGeSa-Demonstration auf dem Breslauer Platz:

Die HoGeSa-Demo begann um 15 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Breslauer Platz. Dort spielte die rechte Band Kategorie C ein Konzert. Ohne inhaltliche Redebeiträge startete die Demonstration. Die Demonstranten auf der HoGeSa Demo bekamen sich dabei teilweise untereinander in die Haare. Viele waren die gesamte Demonstration über vermummt. Immer wieder wurden Polizisten, Passanten und Journalisten angegriffen. Die Demo von HoGeSa ging über die Turiner Straße, Ebertplatz, Theodor Heuss Ring, Konrad Adenauer Ufer zurück zum Hauptbahnhof, wo es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei kam. Die Lage eskalierte. Die HoGeSa Demonstranten warfen am Breslauer Platz einen Polizeiwagen um. Die Polizei wurde mit Fahrrädern, Flaschen und Pyrotechnik beworfen und ging mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Demonstranten vor. Als die Hooligans eine BackWerk Filale im Bahnhof stürmten, ging die Polizei mit Wasserwerfern vor. Immer wieder versuchte die Polizei durch den Einsatz der Wasserwerfer die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Erst nach einer knappen Stunde beruhigte sich die Lage und ein Straßenmusikant spielte auf dem Platz ein Konzert mit seinem Flügel, den er auf einem Fahrrad auf den Platz vor dem Hinterausgang des Hauptbahnhofes brachte.

Zur Gegendemonstration auf der Domseite kamen circa 1.500 Personen, die den zahlreichen Redebeiträgen und Musikern zuhörten. Immer wieder kamen auf Demonstranten der HoGeSa Demo vorbei und pöbelten die Gegendemo an. Die Polizei hat es nicht geschafft, eine strikte Trennung beider Lager hinzubekommen. Gegen 17 Uhr wurde die Gegenveranstaltung beendet. (Faszination Fankurve, 26.10.2014)

Unser Live-Ticker nochmal zum Nachlesen:

13:30 Uhr: Auf Gleis 3/4 am Kölner HBF kommt ein Zug an. Die aussteigenden HoGeSa-Demoteilnehmer brüllen "Frei, sozial und national" sowie "hier marschiert der nationale Widerstand".

13:40 Uhr: Auf der Gegendemo vor dem Dom befinden sich ca. 400 Gegendemonstranten. Ein LKW ist als Bühne auf dem Bahnhofsvorplatz aufgebaut. Die Organisatoren geben Fernsehinterviews. Zahlreiche Demonstranten sitzen auf den Domtreppen in der Sonne. Die Veranstaltung hat noch nicht begonnen.

13:50 Uhr: Eine Gruppe von Kölner Hooligans (circa. 50) kommt aus der Johannisstraße mit "Hurra, hurra die Kölner die sind da" Gesängen und schließt sich der HoGeSa-Demo an.

14:12 Uhr: "Deutschland", "Ahu" , "Wir wollen keine Salafistenschweine und " "Hooligans-Deutschalnd "Rufe auf der HoGeSa-Demo.

14:17 Uhr: Ein erster Böller auf der HoGeSa-Demo explodiert. Direkt danach ein zweiter und dritter.

14:20 Uhr: Die Polizei bittet die Teilnehmer der HoGeSa Demo die Fluchtwege freizuhalten.

14:27 Uhr: "Hooligans sind keine Verbrecher" Rufe.

14:30 Uhr: Auf der Gegendemonstration tritt Peter Brings auf, um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen.

14:50 Uhr: 1.500 Teilnehmer meldet die Gegendemonstration, die bereits um 14 Uhr begonnen hat. Immer wieder sollen Teilnehmer der HoGeSa-Demo vorbeischauen und pöbeln.

14:50 Uhr: "Frei, sozial und nationl" Rufe auf der HoGeSa Versammlung.

15:00 Uhr: Die Band Kategorie C mit rechter Vergangenheit beginnt mit der Kundgebung und singt "Kategorie C" und "Hooligans gegen Salafisten". 5Anschließend wird "So sind wir" gespielt.

15:30 Uhr: Das Konzert ist vorbei. Inhaltliche Reden fehlanzeige.

15:40 Uhr: Die HoGeSa Demo ist losgegangen. Eine Stunde soll der Marsch durchs Kunibertsviertel gehen.

15:55 Uhr: HoGeSa marschiert durch menschenleeres Viertel. Ab und an Böller und Parolen zu hören.

16:10 Uhr: Nach dem Ebertplatz erreicht die Demo das Rheinufer.

16:15 Uhr: Vermummte HoGeSa Teilnehmer bewerfen Polizisten mit Gegenständen kurz vorm Rheinufer. Wasserwerfer stehen bereit, kommen aber nicht zum Einsatz. Jetzt geht es zurück zum Breslauer Platz.

16:30 Uhr: HoGeSa Demo in mehrere Gruppen aufgeteilt. Die letzten kommen jetzt am Dom an.

16:45 Uhr: Polizei geht vorm HbF mit Pfefferspray in die Demo. Mehrere Festnahmen. Leuchtspur fliegt über Breslauer Platz. Wasserwerfer stehen an beiden Seiten bereit.

17:15 Uhr: HoGeSa Demonstranten und Wasserwerfer stehen sich gegenüber.

17:25 Uhr: HoGeSa Demonstranten greifen Bäckerei im Bahnhof an. Polizei räumt Breslauer Platz mit Wasserwerfern. Bahnhof ist gesperrt. Hooligans sind nass.

18:00 Uhr: Der Breslauer Platz leer sich immer weiter. Kaum Festnahmen und einzelne Verletzte bei den HoGeSa Demonstranten.

18:05 Uhr: In Gruppen von 100 Personen werden die letzten HoGeSa Demonstranten jetzt in den Bahnhof gelassen. Die Demo ist vorbei.

18:08 Uhr: Oben in der Galerie gibt es 19 Fotos von heute.

18:15 Uhr: Skurill, während die letzten HoGeSa Demonstraten auf Einlass in den HBF warten, wurde ein Flügel auf den Breslauer Platz gerollt. Ein Straßenmusikant gibt darauf ein Konzert, während hinter dem Dom die letzten Sonnenstrahlen zu sehen sind.

18:30 Uhr: Die Gegendemonstration wurde schon gegen 17 Uhr beendet. 1.500 Teilnehmer versammelten sich vor dem Dom.

Ende des Live-Tickers!




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Kommentare:

Mitteldeutschland am 02.11.2014, 08:31 Uhr

@ Teilnehmer der gegendemo

Sie sind "Lustig" selbst bei Frontal 21 sieht man wie von aussen Feuerwerk auf die Demo geworfen wird (im Bericht zirka ab Minute 6:25)




aha am 28.10.2014, 10:14 Uhr

Wer eine "friedliche" und politische Demo anmeldet, die dann nach fünf Minuten in einer Gewaltorgie endet, muss sich sagen lassen, dass es ihm genau wie dem IS allein darum geht, seinen Hass und seine Gewalt auszuleben. Das braucht kein Mensch.


Teilnehmer der gegendemo am 27.10.2014, 19:56 Uhr

Ja die Zahlen stimmen, vllt bei der Gegendemo noch etwas weniger. Hätte uns eher auf 1000 Personen geschätzt.
Zu dem Vorwurf, dass die Gegendemonstranten die Hooligans attackiert hätten, kann ich nur sagen, dass ich ihn für lächerlich halte. Auf Videos sieht man maximal Leute, die aus ihren Wohnungen "Nazis Raus" rufen. Das sind einfache Anwohner und auch kein Angriff.
Die Gegendemonstration hat sich vom Hauptbahnhof zu einem ganz anderen Ziel begeben und ist zu keiner Zeit auf die Hooligans getroffen. Die Polizei hat die Gegendemonstranten sogar gebeten, dass sie das Gelände um den HBF als Gruppe verlassen, da sie aktuell nicht für unsere Sicherheit garantieren konnten. Die Polizei war hoffnungslos unterbesetzt und wir hatten ca. 50 Polizisten, die unsere Route begleitet haben, bei denen man das gefühl hatte, dass sie dankbar waren bei uns mitzulaufen und sich nicht mit den Rechtsextremen am Bahnhof eine Schlägerei liefern mussten. Falls es in unserer Demo gewalttätige Absichten gegeben hätte, hätten diese aufgrund des Mangels an Polizei auch ohne Probleme umgesetzt werden können. Dazu gab es allerdings kein Interesse, weil die meisten Teilnehmer eher um ihre eigene Sicherheit besorgt waren und friedlich ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fundamentalismus setzen wollten.


Null Toleranz den Gegnern der Toleranz am 27.10.2014, 16:41 Uhr

Null Toleranz den Gegnern der Toleranz.
Salafisten ausweisen soweit sie nicht Deutsche sind.
Deutsche Nazi-Hools, die leider nicht rausgeschmissen werden können, erst auffordern, den Platz zu verlassen (Platzverbot), bei Nichtbefolgen Gummiknüppel-Tanzparade, bei Nichtwirksamkeit Chemodusche mit Pfeffergeschmack, bei persönlichem Angriff auf Polizisten gezielter Todesschuss zur Selbstverteidigung. Ein paarmal im Rahmen der Gesetze konsequent angewendet, und jeder Überlebende weiß, auf was er sich einlässt, wenn er trotz fehlendem IQ Politik machen will.
Wer die "Sprecher" in Köln heute früh im Fernsehen gesehen hat, wird zudem einsehen, dass es sich angesichts der von selbigen vorgebrachten Affenlaute maximal um Sachbeschädigung handeln kann. Nennt mich ruhig Faschisten, Ihr Faschisten der HoGeSa.


auchFußballfan am 27.10.2014, 15:46 Uhr

Die Hooligans sind ein Teil der Fankultur des Fußballs. Es war eine Demo, organisiert von 'Fans'. Vollkommen legitim, wenn eine Medienseite der deutschen Fankultur darüber berichtet. Traurig, dass über solche Zustände berichtet werden musste.


Kölner am 27.10.2014, 15:35 Uhr

Hooligans, Neonazis und sonstige dumme Gewalttäter sollten schleunigst aus Deutschland verwiesen werden. Da sie wohl kein anderes Land aufnimmt, sollten sie einfach auf dem Ozean ausgesetzt werden. Ich, als Deutscher kann mich nur für solche Verbrecher schämen. Für jeden einzelnen der sinnlosen HOGESA Menschen, sollten wir 5 Flüchtlinge aufnehmen.


No HOGESA am 27.10.2014, 15:07 Uhr

Michael ihr seid so ein feiger Haufen, richtig traurig!
Immer sind die anderen schuld und die haben euch natürlich attackiert. Lachhaft! Die Bäckerei war bestimmt auch ganz gemein zu euch :-D
Armselig seid ihr!


FCK NZS am 27.10.2014, 14:48 Uhr

"[...]OHNE ERSICHTLICHEN GRUND Wasserwerfer[...]" -> Genau!Es ist absolut nichts geschehen...ähem...naja...wenn dazu noch die Ausgangslage betrachtet wird (4000-4500 von euch vs 1000 Team green), glaub ich dir auf´s Wort dass diese Typen einfach nur richtig Bock auf ein geiles Match hatten. In was für einer Welt lebst du eigentlich? Team green war komplett überfordert, viel zu wenig Leute, kaum Absperrungen etc. . Im Gegensatz zur jeder x-beliebigen Antifa-, Kurden-Demo war das gestern bei euch der reine Freizeitausflug. Allein, dass es lediglich 17(?) Ingewahrsamnahmen gab und keine Überprüfung eurer Personalien spricht Bände. Das wissen eigentlich auch die sportlichen Fußballleute ;)
"Ebenso wurden eher wir von den Gegendemonstranten bedrängt als andersherum." ->Wo und wann? Es gibt genug Aufnahmen, welche zweifelsfrei belegen, wie "eure" Leute versuchen durch die Polizeikette auf den Domplatz zu kommen....natürlich im absoluten Gandhi-Style
"Die Polizei ging äusserst aggressiv vor, unbewaffnete und unvermummte Leute" ->Warst noch nicht auf Demos oder?!? Vermummung ist auf Demos komplett verboten und hat nicht selten zum Abruch dieser geführt. Dass die Polizei nicht jedesmal jeden einzelnen befragt oder auf dem Videomittschnitt nachschaut, ob auch zB DU gerade aktiv mitgewirbelt hast oder DU nur "zufällig" dort standest, während "deine" Leute am rumwirbeln sind, sollte doch nicht arg verwundern.
"Auch wir waren nicht unschuldig" ->In der Tat... dazu gibt es bereits jetzt mehr als genug Viedeomaterial ;)


F13 am 27.10.2014, 14:02 Uhr

Bin auch ein wenig von Faszination Fankurve enttäuscht, das hier über diese mehr als offensichtliche Nazidemo ein Liveticker gemacht wird. Das hat nix mit Fankultur zu tun bzw. wenn doch, dann soll mir nochmal einer damit kommen, dass sie unpolitisch sind...

@Micheal - Von mir aus hätten die Bullen euch euer eh schon nicht vorhandenes Hirn rausprügeln können bis zum geht nicht mehr. Da haben je nach quellen mehrere tausend Idioten von euch demonstriert. Bei der Gegendemo waren es knapp 500. Ja klar, die zahlenmäßig weit unterlegenen und aus dem bürgerlichen Lager kommenden bedrängen eine Nazi-/Hooligandemo? Ist lächerlich, merkste hoffentlich selber!


Phil am 27.10.2014, 12:34 Uhr

Naja Hogesa.. Sechs, setzen Ziel verfehlt.

Ich bin gestern auch nach Köln gefahren, allerdings um mich mit ein paar Fc´ler zu treffen mit denen ich Freitag in Bremen war um den FC zu supporten.Grundsätzlich hätten wir uns unpolitisch der Demo angeschlossen, aber was da aufmaschirt ist, war ein braunes Gesocks das seines gleichen suchte.

Hogesa hat sich disqualifiziert und sollten sich umbenennen, es gibt genug Vereine die unter ihren sport frei motivierten Fans einen Migrationshintergrund haben so wie ich zB.


haha am 27.10.2014, 11:24 Uhr

"HoGeBaPo" Hooliogans gegen Backwerk und Polizei. Danke Jungs, so rettet ihr das Abendland lolololol


Ein Fussballfan am 27.10.2014, 10:24 Uhr

Ich kann und will nicht verstehen, warum unter der Überschrift 'Faszination Fankurve' über einen stumpfen aber auch skurilen Gewaltausbruch über einen Liveticker berichtet wird. Was hat das mit Fussball zu tun???


Was für am 27.10.2014, 08:43 Uhr

Idioten. Die Polizei und "Backwerk" sind natürlich schuld am Salafismus. Die müssen angegriffen werden. Danke für nix.


Michael am 27.10.2014, 02:58 Uhr

Eure Darstellung ist falsch, die Polizei setzte schon 15 Minuten nachdem wir losgelaufen waren OHNE ERSICHTLICHEN GRUND Wasserwerfer ein ! Wohl um die "Nachzügler" die am Ende der demonstration waren "nachzuschieben" und von hinten mit mehr Einsatzkräften nachrücken zu können.
Ebenso wurden eher wir von den Gegendemonstranten bedrängt als andersherum.
Die Polizei ging äusserst aggressiv vor, unbewaffnete und unvermummte Leute, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren wurden mit Pfefferspray eingenebelt! Am Boden Liegende wurden von Polizisten getreten!
Wäre die Polizei besonnener vorgegangen so hätten viele Aggressionen vermieden werden können.
Auch wir waren nicht unschuldig, wir sind keine Engel. Doch das Vorgehen der "Ordnungshüter" war - auf Deutsch gesagt - unter aller Sau.


me am 26.10.2014, 21:31 Uhr

Wenn die Teilnehmerzahlen stimmen, ist das ein ganz ganz trauriges Bild.


fck nzs am 26.10.2014, 21:15 Uhr

...und 7(sieben!!!) festnahmen... das ist wirklich unglaublich, wann gab es sowas zuletzt? rostock?!?
wäre auch ganz nett, wenn ihr schreiben würdet, welche zuvorkommenden menschen dort waren
fck nzs


Hools gegen Rassismus am 26.10.2014, 19:25 Uhr

Absolute Nazischeiße! Übergriffe auf Migranten und Migrantinnen, Dönerläden etc.
"Ausländer-Raus" & "Hier marschiert der nationale Widerstand!"

Achja, es ging ja gegen Salafismus.

Mit Faszination Fankurve hat das null zu tun...