13.11.2014 - Eintracht Braunschweig

„Lasst Euch nicht instrumentalisieren“


Die Fanbetreuung von Eintracht Braunschweig richtet einen Appell an die Eintracht-Fans, indem sie diese bittet nicht zu der HoGeSa-Demonstration am Samstag in Hannover zu fahren, da man sonst in Visier von Polizei, Staatsschutz und Antifagruppen geraten würde.

Faszination Fankurve dokumentiert den Appell der Fanbetreuung:

Liebe EINTRACHTFANS,

heute möchten wir uns in einer ernsten Angelegenheit an Euch wenden!

Möglicherweise findet am kommenden Sonnabend, dem 15. November eine sogenannte HoGeSa-Demonstration in Hannover statt. An alle Fans unserer Eintracht, die mit dem Gedanken spielen, zu dieser oder einer zukünftigen Aktion zu fahren, möchten wir folgenden Appell richten:

Bitte fahrt nicht dorthin, bitte nehmt nicht an dieser Demo teil! Damit geratet ihr zum einen in das Visier des Staatsschutzes und der Polizei. Außerdem ist das Risiko, in Straftaten verwickelt zu werden, sehr hoch. Zum anderen müsst ihr damit rechnen, dass antifaschistische Gruppen die Demo vor Ort genau beobachten, euch dem rechten Spektrum zuordnen und eure Fotos in diesem Zusammenhang in der Öffentlichkeit auftauchen.

Aber nicht nur ihr, sondern auch das positive Image unserer Fanszene und unseres Vereins insgesamt würde in Gefahr geraten, wenn sich herausstellen würde, dass sich unter den Teilnehmern auch Braunschweiger Fans befinden.

Daher bitten wir euch von ganzen Herzen:

Bleibt unserem Grundsatz treu, dass Intoleranz, Diskriminierung und Rassismus keine Chance bei uns haben. Lasst euch nicht von irgendwelchen rechtsextremistischen Rattenfängern für ihre Zwecke instrumentalisieren und missbrauchen. Widersteht diesem billigen Versuch, rechte Gewalt zu unterstützen, die im Tarnmantel einer guten Sache daherkommt.

Bitte vergesst nie unser Motto: Eintracht in Vielfalt!

Danke und herzliche Grüße

Eure Fanbetreuung

Fanfotos Eintracht Braunschweig



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Kommentare:

me am 13.11.2014, 19:13 Uhr

Hä? Was ist das denn für ein Unsinn? ich meine, wer bei den Gegenveranstaltungen teilnimmt, schadet damit ja wohl nicht dem verein. Und wer bei hoGeSa mitläuft bewegt sich halt eben nunmal im rechten Spektrum und weiss was er/sie tut, da muss niemand irgendwas beobachten und zuordnen.
Dieses Schreiben ist nichts anderes als Angst und Kapitulation vor den eigenen rechten Anhängern. peinlich.


Guttenberch am 13.11.2014, 14:30 Uhr

...Bitte fahrt nicht dorthin, bitte nehmt nicht an dieser Demo teil! Damit geratet ihr zum einen in das Visier des Staatsschutzes und der Polizei. Außerdem ist das Risiko, in Straftaten verwickelt zu werden, sehr hoch. Zum anderen müsst ihr damit rechnen, dass antifaschistische Gruppen die Demo vor Ort genau beobachten, euch dem rechten Spektrum zuordnen und eure Fotos in diesem Zusammenhang in der Öffentlichkeit auftauchen. ...

wie jämmerlich ist das denn ?