05.09.2015 - Hooligans

Flüchtlinge schlagen Hooligans in die Flucht


Anlässlich des Länderspiels zwischen Ungarn und Rumänien griffen ungarische Hooligans gestern am Budapester Ostbahnhof Flüchtlinge, die vor Krieg und dem Islamischen Staat flohen, mit Feuerwerkskörpern an. Die Flüchtlinge reagierten mit Flaschen- und Schuhwürfen.

Video: Geflüchtete schlagen angreifende Hooligans in die Flucht:

Anschließend vertrieben die Geflüchteten, die eine beschwerliche Reise hinter sich haben und Ungarn nur als Durchgangsstation sehen, die angreifenden Hooligans. Hooligans, die sich im vergangenen Jahr noch gegen Salafisten positionierten greifen mittlerweile Menschen an, die vor dem Islamischen Staat fliehen mussten.

​Während sich in Deutschland Teile der Fanszenen in den Fankurven mit Flüchtlingen solidarisierten, machten die Ultras und Hooligans in Ungarn in den vergangenen Monaten mit unmenschlichen Aktionen gegen Flüchtlinge auf sich aufmerksam. So patrouillierten Ultras in der Nähe der Grenzstadt Szeged, um Hilfesuchenden an der Einreise nach Ungarn zu hindern.

Auseinandersetzungen im Gästeblock:

Während des Spiels Ungarn gegen Rumänien kam es im Gästeblock zu Auseinandersetzungen zwischen rumänischen Fans. Hooligans von Dinamo und Steaua Bukarest lieferten sich eine Schlägerei. Vor dem Spiel gerieten ungarische Hooligans mit der Polizei aneinander. (Faszination Fankurve, 05.09.2015)

Ungarische Hooligans und die Polizei vor dem Spiel:




Weitere News:
28.03.2016: Video: Wasserwerfer-Einsatz bei Hooligan-Demo
22.02.2016: ​Ultras & Hools in Bulgarien geben sich Regeln
18.01.2016: 10 Jahre Haft für rechtsgerichteten Hooligan?
14.01.2016: Video: Abgemachte Hooligan-Schlägerei in Stockholm
12.01.2016: Rechte Hooligans griffen Roter Stern Leipzig Lokal an

Alle 32 News anzeigen



Kommentar schreiben

Name:


Kommentar:


Kommentar-Regeln


Kommentare:

Ach je... am 25.01.2016, 12:23 Uhr

... da sind ja mehr Medienvertreter als Hooligans.


Frank Mueller Gera am 24.01.2016, 20:17 Uhr

Das die Frauen u. Kinder Schutz suchen ist io.Die jungen Kerle haben gefälligst zu kämpfen.Wegrennen ist Fahnenflucht.


AIDA am 06.09.2015, 19:50 Uhr

Wie armselig kann ein Mensch nur sein ? Eine Schande, die Hooliganbewegung driftet immer mehr in die Rechtsradikalität ab. Auch in Deutschland gibt es zu wenige Hooligans, die sich klar gegen Pegida, Hogesa und den Rest dieser Nazi-Hinterwäldler stellen.


Tommyboy am 05.09.2015, 19:02 Uhr

Da haben sie auf einmal gut Fersengeld gegeben vor dem Flüchtlingsmob..


Dortmunder am 05.09.2015, 16:38 Uhr

Refugees welcome!


JiaG am 05.09.2015, 16:16 Uhr

FlüGeHo