15.10.2014 - 1. FC Kaiserslautern

FCK-Fans rufen zum Boykott des RB Leipzig Spiels auf


Die Fans des 1. FC Kaiserslautern rufen nun auch offiziell zum Boykott des Auswärtsspiels bei RB Leipzig am 3. November 2014 auf. FCK-Fans die trotzdem nach Leipzig reisen wollen, werden gebeten sich Karten außerhalb des Gästeblocks zu kaufen, damit der Protest optisch sichtbar wird.

Was Faszination Fankurve schon am 3. Oktober 2014 berichtete ist damit offiziell: Auf der Fanversammlung am 2. Oktober sprachen sich die Ultràgruppen des 1. FC Kaiserslautern erstmals für einen Boykott des Spiels in Leipzig aus. Die überwiegende Mehrheit dort anwesenden FCK-Fans sprach sich für einen Boykott aus, der ab heute auch von den Ultras beworben wird.

Die Ultras wollen in Kaiserslautern ein Alternativprogramm auf die Beine stellen. Nähere Informationen dazu werden noch folgen. Die Mannschaft soll in den kommenden Tagen über die Beweggründe des Boykotts informiert werden.

In der Hinrunde der aktuellen Saison 2014/2015 werden somit bis auf Erzgebirge Aue und der FC St. Pauli alle Fanszenen ihr Auswärtsspiel in Leipzig boykottieren, was einem Anteil von 77 Prozent entspricht (Faszination Fankurve berichtete). (Faszination Fankurve, 15.10.2014)


Faszination Fankurve dokumentiert die Mitteilung von Nein-zu-RB-Kaiserslautern:

Stellungnahme von „Nein zu RB | Kaiserslautern“ zum Auswärtsspiel bei RB Leipzig

In wenigen Wochen ist es soweit. Unsere Mannschaft spielt in Leipzig gegen RB. Wir als organisierte Fanszene haben im Rahmen der von der Fanbetreuung des FCK organisierten Fanversammlung unsere Entscheidung, das Spiel in Leipzig nicht zu besuchen, kundgetan. Wir fühlen uns durch die Diskussion mit den über zweihundert weiteren anwesenden FCK Fans mehr als bestätigt und freuen uns, dass fast alle einheitlich einem Boykott des Spiels in Leipzig positiv gegenüberstehen. Wir bedauern es natürlich, unsere junge, hungrige Mannschaft nicht in Leipzig anfeuern zu können, doch die Gründe, das Spiel nicht zu besuchen überwiegen einfach zu stark.

Für uns ist mit dem Aufstieg RB Leipzigs eine Grenze überschritten worden, die wir in vielerlei Hinsicht nicht mehr akzeptieren können. Angefangen hat alles im Jahre 2006. RedBull gründete – mit Genehmigung durch das Finanzamt und dem sächsischen Fußballverband - den Verein RasenBallsport Leipzig e.V., nachdem RedBull zuvor mit der Übernahme des FC Sachsen Leipzig durch die fehlende Zustimmung seitens des DFB (ein zu großer Einfluss des Investors wurde befürchtet) und durch Fanproteste gescheitert war. RedBull umging die Lizenzbestimmungen des DFB, die unterhalb der Regionalliga nicht mehr gelten, in dem sie einfach einen eigenen Verein gründeten. Das Finanzamt stufte die Bemühungen RedBulls als gemeinnützig ein und der Vereinsgründung stand also nichts mehr im Weg, denn auch der Sächsische Fußballverband (SFV) stimmte zu. Mit der Übernahme der Spielberechtigung des SSV Markranstädt konnte RB Leipzig nun in der Oberliga starten. Direkt im ersten Jahr schaffte RB de n Aufstieg in die Regionalliga, die man nach zweimaligem Anlauf dann im Jahre 2013 in Richtung 3. Liga verließ. In der 3. Liga befand sich RB Leipzig dann genau ein Jahr. Seit dieser Saison spielt man nun in der 2. Bundesliga und spätestens jetzt sollte vielen Fans und Vereinen die unfaire Konkurrenz durch RB Leipzig bewusst geworden sein. Nur durch ein aggressives Abwerben junger Talente anderer Vereine durch Gehälter, die völlig unverhältnismäßig und von anderen Vereinen nicht mal annähernd bezahlbar gewesen wären, sowie durch konkurrenzlose Transferausgaben wurde dieser Durchmarsch durch die Ligen ermöglicht. Und damit nicht genug. Auch in der 2. Liga scheint RB nicht lange verweilen zu wollen. Mit Transferausgaben im zweistelligen Millionenbereich (das ist die Hälfte aller Transfers der 2.Liga insgesamt) soll der Durchmarsch in Richtung erster Liga weiter forciert werden. Ein Blick auf die Tabelle verrät schon jetzt, dass dieses Vorhaben durchaus gelingen kann. Neben
dieser krassen Wettbewerbsverzerrung, sorgen aber auch die Tätigkeiten RB‘s auf dem Transfermarkt für reichlich Sorge. Der Fall Sabitzer steht stellvertretend dafür, wie sich die RedBull-Teams (RedBull Salzburg, RB Leipzig, RedBull New York, RedBull Brasil etc.)in Zukunft Spieler hin- und herschieben werden. Ablösemodalitäten oder Ausstiegsklauseln sind dabei ein Fremdwort. Hier wird deutlich, dass RedBull kein Interesse an einem fairen und unter „ungeschriebenen“ Gesetzen stattfindenden Wettbewerb hat. Das was den Fußball trotz heutiger Dimension im Kern immer noch ausmacht, Fairness und Wettkampf, tritt RedBull mit Füßen.

Aber auch hinsichtlich der Vereinspolitik, ist RB mehr als kritisch zu betrachten und unterscheidet sich von Werksclubs wie Leverkusen und Wolfsburg. Dort steht der Verein und eine gewachsene Mitgliederstruktur im Vordergrund und nicht eine Marke bzw. ein Produkt, wie bei RedBull. Auch die TSG Hoffenheim ist nicht mit RB Leipzig zu vergleichen. Auf den ersten Blick ähneln sich beide Projekte. Doch es gibt kleine aber feine Unterschiede, gerade in der Positionierung des Geldgebers Hopp und seines Unternehmens SAP, das eine zurückhaltendere und weniger marketingwirksame Rolle einnimmt, wie RedBull bei Leipzig. Dennoch sind Vereine wie Hoffenheim weiterhin kritisch zu beurteilen und nicht zu akzeptieren. Doch mit RB Leipzig ist ein wesentlich nachahmungswürdigeres Projekt entstanden, das den Fußball in einem weitaus größeren und problematischeren Maß verändern wird.

Zurück zu RB: Das Lizenzierungsverfahren für die 2.Liga war ein Witz. Bemängelte Punkte seitens der DFL wie Mitgliederstruktur oder Logo wurden zwar geändert, aber hätten niemals akzeptiert werden dürfen. Das Wappen enthält immer noch Teile des RedBull-Logos (Bullen) – und das dürfte es nach DFB-Richtlinien nicht! An der Vereinsstruktur hat sich auch nichts geändert. Stimmberechtigtes Mitglied kann man immer noch nicht werden – nur eine sogenannte Fördermitgliedschaft ist möglich, die in Bronze (100€), Silber (500€) und Gold (1000€) erhältlich ist. Die bei so ziemlich jedem anderen Verein für Mitglieder standardmäßig vorhandene Möglichkeit eines Vorkaufsrechts auf Spiele, gibt es bei RB Leipzig erst ab einer Silber-Mitgliedschaft – und auch nur auf Top-Spiele. Neben dieser Absurdität ist festzustellen, dass in den Führungsgremien zwar auf den ersten Blick unabhängigere Personen sitzen, diese aber tatsächlich eher aus dem Umfeld des RedBull-Imperiums ko mmen - und das ist einkalkuliert. Es wäre schlichtweg unvorstellbar, dass die Pläne von Sportdirektor Ralf Rangnick und RedBull-Chef Dietrich Mateschitz nicht durch den Vorstand sowie Aufsichtsrat abgenickt werden würden. Die Alleinherrschermentalität dieser Personen dürfte jedem mittlerweile umfassend bekannt sein. Es ist deutlich erkennbar, dass sich RB Leipzig damit nicht annähernd im Sinne des Vereinsrechts bzw. im kolportieren Rahmen vereinsüblicher Bestimmungen bewegt.

Für uns ist es ebenfalls nicht hinnehmbar, wie RB Leipzig mit Fankultur und Fanbelangen umgeht. Die jüngsten Ereignisse rund um die Fanproteste von Aue im Leipziger Zentralstadion (sog. RedBull-Arena) offenbaren wie sich Rangnick und Co. Fankultur vorstellen. Auer Fans wurden gezwungen ihre T-Shirts (Gegen RB) - die sich zwar kritisch, aber in einem gesunden und vor allem demokratischen Rahmen im Sinne der Meinungsfreiheit, mit RB auseinandersetzten – auszuziehen. Rangnick untermauerte diese Art von Zensur kurze Zeit später noch durch Aussagen in Richtung der Traditionsvereine, in denen er diese für ihre Fanszene bemitleide.
Redbull hat sich im Fußball niedergelassen um sein Produkt dort präsentieren zu können und um es einem Imagewandel zu unterziehen, mit dem Ziel weitere Kunden bzw. Zielgruppen zu erreichen. Daher wünscht sich RedBull den Fußball und all seine Facetten für seine Werbezwecke – und allein dafür – aber demokratisch, bunt und fair darf er dabei auf keinen Fall sein. Dies wird mit uns nicht zu machen sein! Das obige Beispiel von Aue zeigt, dass Protest im Zentralstadion in Leipzig nicht gewünscht ist und mit allen Mitteln verhindert wird. Allein deswegen ist für uns ein Boykott die einzige Wahl. Wir werden nicht nach Leipzig fahren und gute Miene zum bösen Spiel machen - noch dazu an einem Montagabend live im Free-TV. Das ist genau die Plattform die sich dieser Marketingkonzern wünscht: lebendige aber kontrollierte Fankultur präsentiert und veranstaltet von Redbull. Nur ein Boykott kann diesem (Werbe-)Event – und nichts anderes ist es – die Grundlage entziehen und es ad
absurdum machen! Ein leerer Gästeblock in Leipzig verdeutlicht jedes Mal, dass Fan- und Fußballkultur nicht für RedBull zu haben sind. Bisher hat sich dieser Marketingkonzern ausschließlich in Sportarten niedergelassen, die keine kritische und so stark entwickelte Fankultur wie wir im Fußball haben. Und das ist unser Trumpf! RedBull wird sich auf Dauer überlegen müssen, ob es Sinn machen kann, Marketing in einem Feld zu betreiben, wo sie nicht akzeptiert sind.

Wir rufen daher alle Fans des FCK dazu auf, sich uns anzuschließen und das Spiel in Leipzig zu boykottieren. Sollte dies für einige Fans keine Alternative darstellen, würden wir uns zumindest wünschen, wenn der Gästeblock dennoch leer bleibt und andere Bereiche im Stadion besetzt werden. Allen die sich uns anschließen und gänzlich zu Hause bleiben, bieten wir ein Alternativprogramm an. Weitere Infos dazu folgen in Kürze. In den nächsten Tagen wollen wir außerdem die Mannschaft von unserem Entschluss in Kenntnis setzen.

Nein zu RedBull! Für euch nur Marketing - Für uns Lebenssinn!

Fanfotos 1. FC Kaiserslautern



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Kommentare:

@@Nothesa am 12.12.2014, 14:24 Uhr

Ganz frisch! Quelle FAZ:
Im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes Rheinland-Pfalz wird der umfangreiche Einsatz öffentlicher Mittel beim FCK angeprangert. Nun bezichtigt der Bund den Verein der „falschen Aussage“ und geht mit juristischen Mitteln dagegen vor.


@Nothsea am 12.12.2014, 13:01 Uhr

junge, junge....wenn man keine Ahnung hat, sollte man die Finger von den Tasten lassen. Informier dich mal richtg...


RBLer am 11.12.2014, 22:25 Uhr

Wenn ein Kult- Club wie der FC St. Pauli mit 6.000 Fans nach LE fährt, merkt ihr Ultras, wie lächerlich euer Boykott ist. Von mir aus, könnt ihr kotzen, weil es noch echte Fans gibt, die zu ihrer Mannschaft stehen.


Northsea am 31.10.2014, 12:05 Uhr

Ich finde es schon äußerst bemerkenswert, dass sich ausgerechnet die Fans des FCK als die Bewahrer des echten Fußballs aufspielen und gar von Wettbewerbsverzerrung durch RB Leipzig sprechen. Liebe FCK-Fans warum existiert denn euer Verein überhaupt noch? Der Verein ist noch nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, weil Bund und Land (sprich der Steuerzahler, nicht ein Unternehmen) den FCK mit Millionensummen (Kredite, Bürgschaften und direkt Zahlungen) vor dem Konkurs gerettet haben. Als wenn das keine Wettbewerbszerrung gegenüber den soliden wirtschaftenden Vereinen ist. Die notwendige Lizenz für den Profifußball wird auch jedes Jahr nur mit Rücksicht auf den Mythos Betzenberg und sentimentale Erinnerungen an den Verein von Fritz Walter erteilt. Die alleinige Betrachtung der wirtschaftlichen Lage des Vereins hätte eigentlich längst zu einem Lizenzentzug führen müssen. Also, wer im Glashaus sitzt…


Steffen am 31.10.2014, 01:37 Uhr

Klare Worte die ich begrüße - aber so lange dieses RB Gesöff konsumiert wird wird sich nichts ändern !!


RBLer am 28.10.2014, 21:02 Uhr

Die Boykott- Gemeinschaft bricht mehr und mehr zusammen. 250 Bochumer Fans scherten sich einen Dreck zu dem Boykott. Somit ist nicht jeder Vereins- Fan bei dem Boykott dabei.

Ich schätze den 1.FCK, frage mich aber auch gleichzeitig, wie wichtig den FCK- Fans ihr Verein ist. Es geht doch nicht um Eintrittsgelder, denn von diesen kann sich kein Verein mehr finanzieren.

Bleibt dem Spiel fern, obwohl ihr gerne gesehen seid, aber es ist eure Entscheidung.


Hans am 27.10.2014, 10:47 Uhr

Vielen Dank liebe FCK- Fans, für so viel PR- Aktion müsste sich RB eigentlich noch bedanken. Wenn dann auch noch weniger Gastzuschauer kommen, dann haben ja die eigenen Fans noch größere Chancen Eintritskarten zu bekommen. Besten Dank und weiter so!


bOris am 20.10.2014, 19:01 Uhr

komisch,dass es nur noch ganz wenige karten im ticketcenter gibt...................


@ Betze 1983 am 17.10.2014, 13:28 Uhr

Danke für die klaren Worte! Gleichschaltung - genau richtig formuliert! Jedes zweite Wochenende das gleiche Betroffenheitsgesülze in Sachen Untergang des Traditionsfußballs,, das ganze Rumgelaber von wegen bezahlte RB-Schreiberlinge, das gleiche Androhen von Boykotts gerade und ausschließlich derjenigen Spiele, zu denen die Gästefans sowieso nicht angefahren wären (und zwar aus anderen Gründen)und und und.
Wie wär´s mal umgekehrt: alles mobilisieren, was Beine hat (wie es die Hanseaten aus Rostock ehrlich eingestanden schon beeindruckend hinbekommen haben, wenn da nicht vorher die Übergriffe auf die Gesellschaft gewesen wären)? Und jetzt bitte nicht wieder das gleichgeschaltete Gerede von Kein-Geld-für-RB. Das zieht nämlich nicht, weil RB Euer Geld doch angeblich gar nicht braucht (ständig kopierten und dadurch sprachlich und inhaltlich nicht besser werdenden Begründungstext erst mal selbst lesen).
Oder so ne herrliche Aktion ausdenken wie die Clubberer: DEAD BULL-Dartspiel vor dem Spiel hinter der Tribüne. Da wird mir jetzt schon Angst und Bange. Was erst, wenn das auch noch gleichgeschaltet wird?
Jetzt mal im Ernst: Du weißt schon um den historischen Duktus des Begriffs Gleichschaltung, oder? Oder ist auch bei Dir Fußball der "Lebenssinn"?


@ Betze 1983 am 17.10.2014, 13:08 Uhr

Kannst Du Dir vorstellen, dass es vielen Leipzigern und RB Fans ein Grundbedürfnis ist, für Ihre Mannschaft UND (Achtung: Jetzt kommts!) für IHREN VEREIN zu kämpfen? So etwas nennt man Fankultur. Oder habt ihr Tradionalisten, Ultras usw. darauf ein Patent? Ich möchte euch auf dem Betze mal erleben, wenn alle Welt einen Shitstorm gegen den 1. FCK anzettelt. Sind die IP-Adressen dann in die Rheinland-Pfälzische Staatskanzlei zurückzuverfolgen, weil der 1. FCK durch Steuergelder subventioniert wurde?


Betze 1983 am 17.10.2014, 08:26 Uhr

@ Faszination Fankurve - Team:
Ihr solltet euch vielleicht mal die IP-Adressen einiger Kommentatoren hier (und bei den ganzen andren Ähnlich gelagerten Themen) anschauen. Wenn da keine Auffälligkeiten zum Vorschein kommen, funktioniert die Gleichschaltung mit Sitz in Österreich ja prächtig.

Plakative, immer gleiche Argumentationsmuster, die, wie bereits des öfteren dargestellt, ziemlich haltlos und einfach von Kunde zu Kunde unreflektiert nachgebrabbelt werden.
RB ist weder ein Sponsor noch ein Investor also bringen diese ganzen Bezugnahmen auf solche Vereine nichts.
Und Leipzig hat BL Fußball verdient, ja. Aber RB hat Leipzig nicht verdient. Leider gibt es zu viele erfolgsgeile Lemminge.
Und zu viele, die schon kapituliert haben und Dinge bringen à la "wir Leben im 21.Jahrhundert ..." oder "es geht eh nur noch um Geld im Fußball" --- wo ist euer Problem,wenn es Menschen gibt,die diese Entwicklung stoppen wollen? Seid doch froh, dass noch boykottiert und demonstriert wird, gerade der Osten ist doch ein Paradebeispiel dafür, was mit friedlichen Protesten alles erreicht werden kann. Auch Shirts waren schon immer Teil der Protestkultur. Warum sollten diese verboten werden? Die Shirts der Aue Fans waren ganz normale Shirts, ohne Beleidigung etc, lediglich mit einer Meinung. Und ich finde es einen Skandal, dass sie die Shirts ausziehen mussten. Selbst eine vorherige Ankündigung rechtfertigt das nicht und ich verstehe auch die Menschen nicht, die das gut heißen.
Frankfurt ist mal mit zig tausend nach Lautern gekommen und hat vorher Schals an alle verkauft, darauf stand "Lautern Schweine" (also sogar eine Beleidigung und nicht einfach "gegen Lautern"). Doch weist ihr was, so what! Die haben ihre Schals gezeigt, in der Westkurve (Fankurve des FCK, Anm. Für alle RBler) hab es ein Spruchband: Lautern - geil wie Sau! Punkt fertig...so kam man auch mit so etwas umgehen.

Ich könnt mich Romane schreiben, aber hör jetzt auf!

Gegen RB!


Rasenballer am 16.10.2014, 22:34 Uhr

Was hier von manchen Sogenannten Traditionsfans gelabert wird wird von Tag zu Tag immer einsilbiger und langweiliger. RB nimmt jemandem den Platz weg? Jemandem mit Tradition? Und bei Halle und Magdeburg könnte man sich in Sachen Gastfreundlichkeit noch etwas abschauen? Leute ihr lebt vermutlich alle im Westen und kennt den Osten nur aus Büchern oder dem Spiegel. In Halle oder Dresden gibt es ständig Ausschreitungen. In Kaiserslautern gehen Fans auf ihre eigenen Leute los und prügeln Familien die nur Fussball schauen wollen. Fan zu sein heißt seine Mannschaft zu unterstützen und nicht sinnfreie Boykotts zu machen. Ihr sprecht es ja selber an. Gerade eine Bühne wie Montags live im TV sollte man nutzen um solche Dinge anzuprangern. Aber nein da bleibt ihr lieber daheim und schreit zuhause rum wie schlecht doch alles ausser euren Vereinen ist. Vermutlich sind dann auch noch alle Vettel Fans und schauen Air Race. Aufwachen und vor der eigenen Tür kehren anstatt schlechte Propaganda Recherchen zu betreiben und aufzuhetzen. Ich finde es richtig das sich auch Fans anderer Vereine nicht vorschreiben lassen zu welchen Spielen man geht oder nicht. Das sind richtige Fans. Ihr seit alle willkommen.


Mo am 16.10.2014, 19:57 Uhr

Wen interessiert schon ob die kommen oder nicht


Thorsten am 16.10.2014, 18:57 Uhr

Tolle "Fans", die ihren Verein nicht unterstützen wollen.


Danksagung am 16.10.2014, 18:34 Uhr

Auch an dieser Stelle ein offizieller Dank an die Fans der zukünftigen Gastmannschaft in Leipzig (hier: Kaiserslautern). Durch Eure Boykottandrohung bringt Ihr unseren Verein noch weiter ins Gespräch und ermöglicht sachkundigen Bürgern die Richtigstellung der über RB verbreiteten Unwahrheiten. Auch wenn Ihr dadurch den Blick ungewollt auf die Mißstände bei Eurem Verein (steuerfinanziertes Stadion in KL statt privat-betriebenes in LE, Schlägerhorden in der Fanszene in KL statt familienfreundliches Klientel in LE etc.) lenkt, sehen wir uns leider ausserstande, Euren Support finanziell zu unterstützen, da wir unser Geld lieber in einer aufblühenden Stadt mit einem gastfreundlichen Publikum investieren. Trotzdem würden wir weiter um Eure Unterstützung durch sog. Anti_RB_Aktivitäten bitten, damit auch die Fanszenen anderer Städte auf diese Werbeplattform aufmerksam werden und diese nutzen können. Vielen Dank.


Super Idee das am 16.10.2014, 18:13 Uhr

Danke sagen RBL und seine Fanboys an alle zuhause bleibenden FCK-"Fans". Sollte es hierdurch am Ende mit ein, zwei Punkten für den RBL reichen, in die Bundesliga durchzumarschieren, können sich die FCKler offiziell von uns erlaubt einen selbst-kreierten Orden für große Standhaftigkeit an die Brust heften: "Ehrenmänner des deutschen Traditions-Fußballs".
Ansonsten wäre noch ein späterer Auftritt auf der Leipziger Lachmesse ins Auge zu fassen, und zwar für den super Witz, ein Spiel zu boykottieren, zu dem man an einem Montag Abend sowieso nicht gefahren wäre. Boykott klingt halt besser, ist aber leider auch nur eine geklaute Idee, und zwar bei den großen Vorbildern der Fans in KL, nämlich denen aus KA. Vielleicht kann man sich mit einem gemütlichen Abend gemeinsam vor der Glotze revanchieren? Die geographische Entfernung ist ja in etwa so groß wie die geistige.
Ihr habt es echt geschafft! Ein bisschen Neid kommt da schon auf, um mal ehrlich zu sein.


Lossow am 16.10.2014, 15:40 Uhr

Man gewinnt immer den Eindruck, dass hinter all den Boykotten Dietmar Hopp, Volkswagen AG und die Bayer AG stecken. Wenn selbst die FCK Anhänger die o.a. im Vergleich zu RB als harmlos einstufen. Seid ihr alle von Volkswagen, Bayer und SAP bezahlt?


OttmarW am 16.10.2014, 14:54 Uhr

Was ich als Fan boykottiere und wo ich hinfahre oder nicht, lasse ich mir nicht von ein paar Matschbirnen vorschreiben. Ich war schon mal mit Werder bei RB. Das hat mich absolut positiv überrascht. Nette Atmosphäre, Stimmung sicher ausbaufähig, aber nie so erwartet für ein gerade gegründeten Verein. Und das bei einem FS. Leipzig kenne ich fußballmäßig sonst nur durch Lok-Nazis und Chemie-Gossen-Assis.


Lossow @ FC Schalke 04 e.V. (!) am 16.10.2014, 14:20 Uhr

Ich kenne intelligente Schalke Fans und jetzt kenne ich Dich. RB Leipzig hat, dass zu Deiner Information, weder Namen, noch Farben, noch Logo geändert.


RBLer am 16.10.2014, 13:49 Uhr

Die sogenannten Fans sind keine.
Das sind Hohlroller.
Wer seine Mannschaft nicht unterstützt ist kein Fan. Wer die Entwicklung und Führen
von RBL nicht kennt sollte mal darüber nachdenken.
Wenn ihr noch in der Lage dazu seid.


Alter FCKler am 16.10.2014, 13:26 Uhr

Auch ich fahre nach Leipzig und Unterstütze unsere Jungs,und nicht RBL.


Realist am 16.10.2014, 13:05 Uhr

Ja, das Zentralstadion wurde mit Steuermitteln umgebaut, um dem darbenden Fußball-Osten ein Stück WM abzugeben, um zu zeigen, dass die WM nicht nur im Alt-Bundesgebiet statt findet. (Im Gegensatz zur Bundesliga!) Und letztlich wurde das Stadion umgebaut, um einem der beiden Leipziger Traditionsvereine !!! (oder bestenfalls beiden zusammen) gute Fußballbedingungen zu schaffen. Keiner der beiden (mitgliederbestimmten) Vereine hat es geschafft, hochklassigen Fußball zu spielen und die Kasse von roten in schwarze Gefilde zu lenken.

Die Steuermillionen waren im Grunde ein Geschenk an den Traditionsfußball in Leipzig.

Wie in München, wo der FCB vom mit Steuermitteln finanzierten Olympiastadion profitierte. (Stichwort: selbst erwirtschaftet (?))

Die Bemühungen des Stadionbesitzers, eine sinnvolle Nutzung des Stadions hinzubekommen und es nicht als Investruine stehen zu lassen, haben Früchte getragen. RBL hat dafür gesorgt, dass das Stadion seiner Bestimmung nach genutzt wird und die Steuermillionen nicht umsonst waren. Für die Nutzung des Stadions zahlt RB übrigens Miete.

Wer auf keinen Fall in die "Hölle des Bösen" fahren will, dem unterstelle ich u.a. auch, dass er Angst davor hat, in Leipzig auf die Realität zu stoßen, die da wäre: Dauersupportende Fans mit Leidenschaft, die vor allem eins wollen: IHRE Mannschaft pushen. (Ich bin mir sicher, dass dazu ein hämischer Kommentar folgen wird.)

Ob der FCK das ausgebaute Stadion haben wollte oder nicht: Fakt ist, dass das Land den Verein massiv unterstützt und die Rechtmäßigkeit seitens der EU angezweifelt wird. Der FCK, und damit das Land, treten damit das Anrecht des Steuerzahlers auf gemeinwohlfördernde Maßnahmen der Regierungen mit Füßen. Dsehalb ist ein Konstrukt wie in K'lautern abzulehnen.

Übrigens spreche ich den Verfassern des oben veröffentlichten Pamphlets die Fähigkeit ab, die Ereignisse rund um das Aue-Spiel auch nur halbwegs objektiv beurteilen zu können sowie ebenfalls allen Anti-RB-Fangruppierungen die Fähigkeit ab, die Umstände des Lizensierungsverfahrens halbwegs objektiv beurteilen zu können.

Zum Aue-Spiel: Alle Aue-Fans wurden von ihrem eigenen Verein schon vor dem Spiel darauf hingewiesen, dass solcherlei T-Shirts von RB nicht geduldet werden. Es wussten also so ziemlich alle Aue-Fans bescheid.

Und dass in einigen Fahrzeugen, die für massive Verkehrsbehinderungen wegen der Bildung eines nicht genehmigten Fahrzeugkonvois sorgten, zweifelhafte Substanzen gefunden wurden, die die Sicherheit im Stadion gefährdet hätten, erwähnen die Freunde aus Aue nicht.

Schlussendlich ist es interessant, wie eine kleine und fachunkundige Truppe unterschwerllig dem Finanzamt vorwirft, RB Leipzig zu Unrecht als gemeinnützig eingestuft zu haben sowie dem DFB und der DFL vorwirft, die allgemein gültigen Lizensierungsvorschriften im Falle von RB Leipzig nicht ausreichend beachtet zu haben. Natürlich ohne dabei gewesen zu sein oder gar Details zu kennen.

Damit maßt man sich an, das Recht besser zu kennen als diejenigen, die dieses Recht ausüben. Ihr könnt ja gern klagen, wenn ihr euch sicher seid, dass das Recht nicht zum Zuge kommt.

Viel Spaß beim Dosenschießen in K'lautern. Dank Sport1-Übertragung müsst ihr noch nicht mal Pay TV gucken.

Wird übrigens die zweite von drei Sport1-Übertragungen von RB-Spielen in diesem Jahr sein. Und es wird nicht die letzte sein, denn Sport 1 erfreute sich beim letzten Spiel ganz anständiger Quoten. (Wie übrigens auch der MDR bei Liveübertragungen von RB-Spielen in der 3. Liga.)


so viel Blech hier am 16.10.2014, 12:29 Uhr

@L.E.: "Keiner will Rb sehen"? Warum sind dann immer die Stadien voll.
@Icke: Das Stadion in Leipzig gehört nicht RedBull sondern einem Herr Kölmel, der übrigens auch in Düsseldorf, Union, Dresden aktiv ist. RB (und nicht der Steuerzahler) hat für die Stadionnutzung zu zahlen.


@RBLer am 16.10.2014, 12:26 Uhr

Und euer Stadion hat RB gebaut? Das ich nicht lache, du solltest erstmal Recherche betreiben, du Lappen!


FC Schalke 04 e.V. (!) @RBLer am 16.10.2014, 11:38 Uhr

Trinkt mal weniger von eurem Zuckersaft, dann rafft ihr evtl. auch mal den Unterschied zwischen einem Trikotsponsor wie z.B. Gazprom und eurem "Gönner" und seinen Methoden.
Schalke z.B. hat seinen Vereinsnamen, seine Vereinsfarben, sein Wappen etc. eben NICHT (!) verändert - im Gegensatz zu euch!


RBLer - Nachtrag zur schlechten Recherche am 16.10.2014, 10:12 Uhr

Nicht nur die Fans von Wismut Aue waren in Leipzig.
Bei dem FC St. Pauli warten wir ab.

Die Fans von Eintracht Braunschweig waren ebenso zum Spiel gegen RB Leipzig und nachdem Spiel, waren nicht wenige Eintracht- Fans mit in den RB- Kneipen. Wir unterhielten uns, diskutieren, auch kontrovers, aber eins sagten die Eintracht- Fans "Leipzig ist eine geile Stadt und gehört in die Bundesliga." Und, diese Fans trinken auch weiter Red Bull!

Somit stimmt auch der angegebene Prozentsatz von 77% nicht.


RBLer - Boykott der Lauterer Fans am 16.10.2014, 09:46 Uhr

Ich habe mir auch die Kommentare der FCK- Fans durchgelesen.
Lautern hat eine starke Fan- Kultur und ich weiß, dass viele auch an einem Montag durch die Republik fahren.

Aue, Cottbus, Berlin als Beispiele. Leipzig ist nicht weiter weg.

Mit einem Boykott unterstützt ihr eure Mannschaft nicht.
Wer sich dennoch nach Leipzig auf den Weg macht, ist herzlich willkommen, ob ihr uns mögt oder nicht.

Wir RB- Fans antworten auf eure Boykotte jedenfalls nicht mit einem Boykott.

3.000 Fans gegen den TSV 1860
1.700 Fans gegen den 1. FC Union
700 Fans gegen Fortuna Düsseldorf

und morgen sind mindesten 1.100 RB- Fans in Nürnberg dabei.

RB- Leipzig steht euch in nichts hinterher.


RBLer am 16.10.2014, 09:21 Uhr

Viele Worte und schlechte Recherche. Der Schreiberling sollte zuerst besser recherchieren. Dann den Vergleich zu seinem Verein suchen, denn ohne die Steuermillionen wäre der FCK schon längst bankrott, und dann "seinen Mund aufmachen", respektive den Stift in die Hand nehmen und objektiv schreiben.

Nur ein Beispiel für schlechte Recherche. Unser Verein wurde am 19.05.2009 gegründet. Ein Glücksfall für Leipzig und unsere Region.


RBLer am 16.10.2014, 09:14 Uhr

Hansa, dies können sie nicht. Neben dem Neid auf Leipzig, will man von seinen eigenen Dingen ablenken.
Wer regt sich bei anderen Vereinen darüber auf, wenn nur 1- 2 finanzstarke Investoren vorhanden sind?
Wer regt sich in anderen Vereinen über Misswirtschaft und Größenwahn auf? Da ist es mir lieber, dass unser Verein anders und professionell geführt wird.

Sollen sie weiterhin RB Leipzig angreifen. Uns bringt es postive PR, denn wenn ein Verein so massiv angegriffen wird, hat dies noch eine andere Auswirkung. Wir RB- Fans sind eine noch engere Gemeinschaft geworden. Andere werden sich fragen, weshalb diese Feindschaft und werden sich mit RB befassen.
Bayern München wurde einst auch angefeindet und hat heute die größte Fan- Gemeinde Deutschlands.


RBLer am 16.10.2014, 09:02 Uhr

Top!!! Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen. Aber gegen uns protestieren nicht nur die Vereine, welche aus Steuermitteln gestützt wurden.
VfR Aalen - hat auch nur einen Großsponsor im Hintergrund, welcher nicht genannt werden möchte.
TSV 1860 München - wird von einem Scheich finanziert.
Fortuna Düsseldorf - wurde 1999 von den Millionen von Michael Kölmel gerettet, welcher bis 2023 gesicherte Einnahmen an TV Geldern hat.
1. FC Union Berlin - ebenfalls von den Millionen von Michael Kölmel gerettet und auch hier hat er sich Einnahmen an den TV Geldern gesichert.
Schalke 04 - wer sich Putin (Gazprom) ausliefert und dies als sog. Arbeiterverein, braucht sich auch nicht aufzuregen.
...um weiter fortzufahren, wird der Platz nicht ausreichen.



@RB Fans boykotieren FCK am 16.10.2014, 08:43 Uhr

Und wer hat den Umbau des Zentralstadions bezahlt..?!


ihr nervensägen am 16.10.2014, 08:18 Uhr

das argument wird langsam langweilig. immer das gelaber von wegen "verein xy hat aber auch große sponsoren und ist auf geld von firma xy angewiesen". Es ist trzdm etwas KOMPLETT anderes. wieso rafft ihr kunden das eigentlich nicht? einen "verein" von 0 auf 100 nur anhand von sponsorengeldern zu pushen ist etwas komplett anderes als geld in einen verein zu pumpen der schon seit 30/40/50 jahren in der bundesliga vertreten ist.


lautern ale am 15.10.2014, 23:54 Uhr

ist einfach nur traurig das eine manschaft wie der rb stolz darauf ist was sie erreicht haben und noch erreichen werden.. nehmen einen platz dem ein traditionsverein gehört weg und mehr nicht.. weg mit dem dreck..


Peter am 15.10.2014, 22:58 Uhr

Respekt! Willkommen in Leipzig - eine schöne Stadt nebenbei bemerkt!


Lossow am 15.10.2014, 22:34 Uhr

Liebe Leipziger, wenn ihre gegnerische Fans bei euch empfangen wollt, ich meine solche aus Karlsruhe, Kaiserslautern, Nürnberg usw., dann nehmt euch doch endlich ein Beispiel an den Fans aus eurer Landeshauptstadt. Dort werden gegnerische Fans traditionell willkommen geheißen. Auch in Halle oder Magdeburg kann man sich mal was abschauen. Wenn ihr euch aber weiter nur für die eigene Mannschaft, Fußball, Bier und Bratwurst interessiert, braucht ihr euch echt nicht wundern, dass keiner zu euch kommen will. Ihr seid eben keine echten Fans.


Nur der FCK am 15.10.2014, 22:23 Uhr

Ich kann diesen Boykottschwachsinn nicht mehr hören. Ich habe extra Urlaub genommen und fahre mit ein paar Kumpels nach Leipzig. Ich will meinen Klub unterstützen. Und ich werde auch nicht neutrale Karten kaufen, wegen der Optik. Habt ihr sie noch alle!!! Die Jungs sollen sehen, dass wir sie unterstützen. Das mache ich seit Jahren so. Und ich will drei Punkte und wieder Erstligafußball. Mir ist RB scheißegal, genauso wie Bochum oder Ingolstadt. Nur der FCK! Und wenn wir am Ende vor RB stehen, ist das super. Dann kann ich wenigstens behaupten, meinen Teil dazu beigetragen zu haben.Nicht DIE FCK-Fans rufen zum Boykott auf, sondern nur die Schwachmaten, die sich ansonsten lieber mit den Karlsruhern kloppen. Ist das armselig.


Icke am 15.10.2014, 21:59 Uhr

@ RB Fans... Wer hat denn das Stadion in Leipzig finanziert? Irgendwelche Clubs aus Leipzig? Nein, der Steuerzahler war´s - als Ostbonus zur WM 2006! Damals war an RBL überhaupt noch nicht zu denken. Da habt ihr euch ins gemachte Netz gesetzt!!!! Also erstmal denken, bevor du so einen Mist schreibst!


Ossi am 15.10.2014, 21:35 Uhr

-Der Steuerzahler hat also keine Kohle in das Zentralstadion investiert? Achso
-Klar der FCK wollte auch unbedingt ein Stadion mit 50tsd. Zuschauern haben, nicht die Stadt und das Land die WM?! Sehr Interessant
-Der FCK wäre nur mit einem Bus an einem Montag nach Leipzig gefahren! Soso und im Osten gibt es dazu noch nicht einmal "FCK-Hochburgen" gerade um Leipzig rum die ebenfalls einen FCK an einem Montag unterstützen würden?!
- 25000 Zuschauer an einem Montag in Leipzig und dazu eine Super Stimmung? Ja ne ist klar


stephan am 15.10.2014, 20:50 Uhr

Was will das Red Bull pack hier


L.E. am 15.10.2014, 19:24 Uhr

Sehr gut, FCk Fans und Grüße aus Leipzig!Die Äußerungen der RasenBler sind ja sehr merkkwürdig.Ein Ossiverein? Nicht mal ein Fuballverein ist es, bei 14 RB hörigen Mitgliedern. Leipziger Jung hat Sehnsucht nach den Gegnerfans und versucht zu locken.Billiger Trick...Ein anderer beleidigt gleich mal alle Gegner als primitiv.Also mind. 50000 Menschen in Düsseldorf und Ost-Berlin-is klar...Keiner will RasenB sehen gewöhnt Euch dran!! UNd übrigens-Fußball ist KULTUR und daher definitiv auch mit Steuergeldern förderwürdig(wie Oper,Schauspiel etc)-über die Höhe kann man diskutieren- da könnt ihr mal sinnvolle Argumente vorbringen!


SGE am 15.10.2014, 19:16 Uhr

Wie kann man auch jemandem vermissen, den man gar nicht kennt?


Scheiss Ultras am 15.10.2014, 18:58 Uhr

Warum glauben hier wieder einige Ultras, dass sie für alle Fans sprechen. Mir ist ein Verein, wie RB mit Fans, die sich benehmen können, zehn mal lieber, als die Tradiotions-Chaoten, Ultras, Hooligans etc., die sich sonst so im lauterer Stadion rumtreiben (siehe KSC Hools). Fritz Walter würde sich im Grabe umdrehen, wofür ihr hier im Namen der Fankultur eintretet. Kümmert euch um die Gewalt in euren ULTRA-Reihen. Dann tut ihr genug für den Fussball.


RB nur Marketing!?! am 15.10.2014, 18:24 Uhr

Ja, unser Marketing-Mitarbeiter Yussuf Poulsen steht mit 6 Treffern auf Platz 2 der Torschützenliste. Wie geil! Und unser Marketing-Chef Alexander Zorniger stellt die Marketing-Mannschaft immer so gut auf, dass es richtig Spass macht sich das anzuschauen. Wie macht er das, wo er doch vom Fußball keine Ahnung hat? Ja, Werbung kann süchtig machen. Aber eines fehlt mir in unserem Marketing-Konstrukt. Bei uns werden die Eckstöße nicht von irgendwelchen Sponsoren präsentiert, wie das bei einigen Traditionsvereinen der Fall ist.


Immer das Gleich! am 15.10.2014, 18:06 Uhr

Wenn man die Kommentare liest, dann ist klar, dass der FCK_protest wieder zum Bumerang wird. Jedem wird hier hoffentlich klar, dass der FCK nur ein steuer-parasitärer Verein ist. Aber das verstehen die jungen FCK-Ultras nicht, die von Mutti und Vati das Eintrittsgeld zugesteckt kriegen, um sich dann mit KSC-Hools zu prügeln. Danke an Faszination Fankurve für diese tolle RB-Fanplattform!


NurDeppen am 15.10.2014, 18:02 Uhr

Mal wieder tummeln sich die Pseudo-Experten und "ach-so-klugen" Besserwisser unter diesem Artikel. Lachhaft sind eure Kommentare...


Leipziger Jung am 15.10.2014, 17:52 Uhr

Ist es nicht eigentlich tradition, seinen verein immer und überall zu unterstützen,sowohl auch bei auswärtsfahrten??? Da haben ja einige clubs langsam auch keine mehr.



Fritz W. am 15.10.2014, 17:37 Uhr

Soso, die Überraschung bleibt aus. Auch die FCK-Fans haben sich Gedanken zum Geld im Fußball gemacht und wollen nicht nach Leipzig reisen. Dass sie sich überhaupt Gedanken machen müssen ob sie die Fahrt nach Leipzig antreten wollen liegt in erster Linie an den Steuermillionen die Stadt und Land in den Verein gepummt haben. Sonst wäre der FCK schon in der Versenkung verschwunden.
Da ist es mir lieber dass ein sportverrückter Österreicher kommt und Profifußball aus seiner Schatulle bezahlt. Auch in Kaiserslautern werden Steuergelder sicherlich auch für Schulen, Straßen, soziale Sachen usw. besser aufgehoben. Verschluckt euch nicht an euren großen Tönen!


Für euch nur Marketing - Für uns Lebenssinn! Ha, ha, ha! am 15.10.2014, 17:30 Uhr

Wie schräg und wie armselig! Wer Fußball als Fan und Nicht-Profi als seinen Lebenssinn erklärt, den kann ich nur bedauern. Das sind dann mit Sicherheit sehr eindimensional gestrickte Leute. Leute Fußball ist immer noch die wichtigste Nebensache der Welt, aber nicht mehr. Geht zu Psychater, wenn ihr glaub, dass es anders ist. Grüsse aus Sachsen PS: Wir vermissen euch nicht!


Hansa am 15.10.2014, 17:20 Uhr

Könnt ihr endlich mal aufhören den Verein aufmerksamkeit zu schenken?


RB Fans boykotieren FCK am 15.10.2014, 17:05 Uhr

Hiermit möchte ich zum Boykott gegen den FCK aufrufen, da aus meiner Sicht mit der mißbräuchlichen Verwendung von Steuermitteln bzw. EU-Fördergeldern zur Vermeidung einer FCK-Pleite ein Grenze überschritten wurde. Ich denke, da bin ich mir mit den meisten Steuerzahlern einig, dass der Einsatz von Steuermitteln für diesen "privaten Zweck" unsittlich ist. Wir fordern, dass Vereine ausschließlich aus privaten Mittel gefördert werden dürfen. Beispielhaft wäre hier RB-Leipzig zu nennen, der nicht mal mit eine Cent dem Steuerzahler auf der Tasche liegt. [Kleiner Denkanstoß für beschränkte FCK Ultras!]


Tsss! am 15.10.2014, 16:58 Uhr

Kümmert Euch lieber um Eure Schläger in den eigenen Reihen. Das ist nämlich der eigentlich Untergang der Fankultur. Es ist immer einfach auf jemand anderen zu zeigen. Aber ist ja nur ein Ossi-Klub. Also immer drauf. Was für Hohlköpfe!


Alles nichts neues! am 15.10.2014, 16:42 Uhr

Ja, das hatten wir schon bei Bochum, Heidenheim usw. Denen war der Weg auch zu weit und wollten lieber in ihrer nichtkommerziellen Sky-Bar Fußball schauen. Aber das juckt in Leipzig niemanden mehr. Wer kommt ist gern gesehen, wer nicht will, ist auch egal. Die Stimmung wird trotzdem super.


Ein_Leipziger am 15.10.2014, 16:25 Uhr

Richtig toll, was der Fanclub des FCK für Probleme hat und sich neben den Fans von RB auch rührend um die Auer Fans sorgt. Aber wie schon von "tutnichtszursache" geschrieben, der o.a. Text hat neben den üblichen bla bla jede Menge Fehler und Irrtümer. Auch wurde kein Wort zu den neuen Trainingszentrum oder dem Nachwuchskonzept gesagt.
Wenn RBL dann in Kaiserslautern spielt, kann man sich vielleicht ein paar ganz neue Kindergartenspiele einfallen lassen. Zum Beispiel in schwarzen Mülltüten sitzen und 15 Minuten in die Luft sehen....
Na gut, sollen die 30 Ultra-Fans des FCK zu Hause bleiben, die Punkte bleiben dafür bei den mindestens 25.000 in Leipzig :-).


Ein_Leipziger am 15.10.2014, 16:16 Uhr

Richtig toll, was der Fanclub des FCK für Probleme hat und sich neben den Fans von RB auch rührend um die Auer Fans sorgt. Aber wie schon von "tutnichtszursache" geschrieben, der o.a. Text hat neben den üblichen bla bla jede Menge Fehler und Irrtümer. Auch wurde kein Wort zu den neuen Trainingszentrum oder dem Nachwuchskonzept gesagt.
Wenn RBL dann in Kaiserslautern spielt, kann man sich vielleicht ein paar ganz neue Kindergartenspiele einfallen lassen. Zum Beispiel in schwarzen Mülltüten sitzen und 15 Minuten in die Luft sehen....
Na gut, sollen die 30 Ultra-Fans des FCK zu Hause bleiben, die Punkte bleiben dafür bei den mindestens 25.000 in Leipzig :-).


bonsei am 15.10.2014, 15:53 Uhr

Schaun wir mal ,was wir machen wenn die EU unseren steuergesponserten laden zumacht.
is schon traurig wie wichtig mann sich nimmt .
Erst auf uns schaun bevor wir den finger heben.
ich werde mit meinen Freunden hinfahren um unsere Manschaft zu unterstützen und hoffe auf ein geiles Fussballspiel, denn um das gehts und nichts anderers.
Die Welt ändert sich ,wir leben im 21jahrhundert


Montag-Argument schwachsinn! am 15.10.2014, 15:38 Uhr

@Vorschreiber:

Euer Argument mit dem Montagsspiel könnt ihr zumindest in diesem Fall vergessen, wie die folgende Zahlen zu den Lauterern Auswärtsfans belegen:

Mo, 11.03.13 - 1.500 in Braunschweig
Mo, 29.04.13 - 700 in Cottbus
Mo, 12.08.13 - 1.500 in Fürth
Mo, 28.10.13 - 1.700 in Bochum
Mo, 23.12.13 - 3.000 in Ingolstadt
Mo, 17.02.14 - 800 in Aue
Mo, 28.04.14 - 1.000 in Berlin
Mo, 29.09.14 - 1.500 in Nürnberg

Natürlich ist Leipzig noch ein Stückchen weiter weg als viele der genannten Städte, aber trotzdem zeigen die Zahlen das der FCK-Anhang auch durchaus Montags gerne auf Reisen geht um die eigene Mannschaft zu unterstützen!


XXX am 15.10.2014, 15:38 Uhr

Lautern ist ja auch bekannt für die geringen Gästefans. Die Ausrede mit dem einfachen Weg am Montag zu Hause zu bleiben zieht hier wohl weniger. Um die 1000 Fans hätte der FCK sicherlich mobilisiert bekommen.


. am 15.10.2014, 15:32 Uhr

Ich glaube Kaiserslautern ist einer der wenigen Vereine, die trotz solcher Anstoßzeiten und Distanzen so stark vertreten ist, obwohl der Verein von solchen Spielzeiten geplagt ist.
Beispiel Saison 13/14: Montag Abends Bochum 1700 Fans, Montags Abends Aue 800 , Freitag Abends 2500 , Montag Abends Berlin 1000, also wohin mit der Argumentation?
Und an die 2 RB Helden, fasst euch lieber an die eigene Nase, die paar Hansel die auswärtsfahren ist ja ein Witz.


dirk am 15.10.2014, 15:16 Uhr

Wen interessiert's !!!!


tutnichtszursache am 15.10.2014, 15:01 Uhr

Juhu, endlich mal eine Fanszene die erkannt hat dass das DFL- Lizenzierungsverfahren ein Witz war. Wobei: Die Schlußfolgerung ist falsch. Witzig war es nur aus Sicht der DFL, die sich mit der Begründung der Verweigerung über das BGB stellte. Zum Glück für die DFL hat RB da mal nicht geklagt...Ansonsten wider das übliche bla bla mit jeder Menge Fehlern z. Bsp. beim Gründungsdatum, der Lizenzierungsgeschichte, der Anwendung der Transferregeln usw. Glaubwürdiger wäre echt mal wenn eine Fanszene das Fernbleiben mit der Anstoßzeit am Montagabend und der weiten Anreise begründen würde...


MannohMann am 15.10.2014, 11:36 Uhr

Das Spiel ist Montag. Ist natürlich einfacher zu sagen "Wir boykottieren " statt "Montag hab ich keinen Bock durch Deutschland zu fahren". Meinen Respekt haben diejenigen, die nach Leipzig fahren um ihre Mannschaft zu unterstützen. DAS sind die echten Fans. Nicht jene, die sich hinter Boykotts verstecken und sich als Retter des Fußballs betrachten. Hier steht die Eigeninszenierung vor den Interessen des eigenen Vereins. Und wenn Mann RB konsequent boykottieren wöllte, müsste man auch die eigenen Heimspiele boykottieren.